Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 20 (1871)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Ein alter bibliographischer Irrthum
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 425 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2829132-2829402-2829412-2866095--13697-2866144- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ein alter bibliographischer Jrrthum. 425 bei- Urgroßvater dieses gewesen sein. Und diese van dent Herattsgeber in Anm. 4 gebilligte und bestätigte Aushilfe will derselbe und auch ans Mardochai mnvenden, so daß dieser hiernach Urenkel des Naben gewesen wäre. 3) R. Jechiel Lurja sagt im Seder Hadarot \, S. 80 a (ed. Lemberg 1858) im Namen des N. Chajim Benveniste int Kneset Hagdola zu Orach Chajint, daß Naben Großvater des R. Ascher und des Mardochai gewesen sei, ohne Belege anzuflihren. 4) Asulai im Scheut Hagdolint I. sv. nennt ebenfalls N. Mardochai ohne Weiteres Enkel des Naben. 5) Herr vr. B. H. Auerbach citirt in seiuent Buche Berit Abraham S. 17 den unter 3 genattnten Seder Hadorot, daß Mardochai Enkel des Naben gewesen sei, und ohne des Kore Erwähnung zu thun, citirt er die von diesem beigebrachte Belegstelle aus Mord. Jebant. Nr. 57, fügt noch hinzu die Stellett: B. Batra S. 244, 245 und Glossen des Mard. zum 3. Abschnitt vott Chttllin, ntacht die bereits von Kons, tutb dessen Herausgeber erhobenen Bedenken geltend, und kommt zu der vott jenett gegebeueit Lösung, daß Mardochai wie R. Ascher Urenkel Nabetts gewesen seien. 0) Endlich scheint auch Herr Prof. vr. Graetz angenommen zu haben, daß Mard. Enkel oder Urenkel RabenS geiveseu sei, denn er nennt (Gesch. VII, S. 269) denselben einen Verwandten Ascheris. Welches ist nun die Quelle dieser vorgeblichen Verwandtschast? Offenbar keine attdere, als jene Stellett iin Mard. selbst, in tvelchett Raben mit der Bezeichnung וקני vorkommt. — Denn aus diese Weise begründet Kottf. seitte diesbezügliche Ansicht durch Mard. Jebant. Nr. 57, ebenso schließt Herr vr. Atterbach aus ähnlichen bereits angeführten Citateu, während die Aitderen Seine Belege anführen. N u tt gehört a b e r d i e s e s W o r t a n a l l e n S t e I- I e n, iv o es neben Naben im Mard. vorkommt, tt i ch t d i e s e m, s o tt d e r tt N. E l i e s e r b e tt Joel Hal e v i ,1 ר ״ א ״ ב י att, der bekanntlich in der That ein Enkel Rabens tvar, und kotnntt nur in den Werken desselben, Abiasaf ttnd Abiesri entlehnten Stellett vor, deren Mard. eine sehr beträchtliche Zahl enthält. Ja, es ist sogar bei den meisten