Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 20 (1871)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die Stellung Joseph Al-Basir's in der jüdischen Religionsphilosophie
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 154 (sequence 5)
- Language
- German
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154 Die Stellung אצלם שאלה המלות כגשטוחם היו מתרגמים אותם לני כאשר הם. אך התברר להם מהנביאים חוץ ממה שיש בשכלם כי אלה המלות המוגשמות רצה בהם עניגים גדולים ויקרים חרגטום כאשר התברר להם ומזה תרגמו הנה יד ה׳ הויה הא מחא מן קרם ה׳ הויא u. s, יזו. Bei dieser Gelegenheit wollen wir anch zugleich an ein auffälliges Moment erinnern, das bei der Vergleichung dieser Stelle im Saadia mit der ähnlichen in der Risaleth des Jehuda b. Koreisch ed. Goldberg et Bargds p. 32 sofort in die Augen springt. Wie bereits oben erwähnt wurde, führen denselben Jehuda Hadassi mii) Aron b. Elia als Gewährsmann für die Erklärung muschabbistisch scheinenden Ausdrücke in der Bibel an. Ob der von ihnen genannte ביאור ר׳ יהודה בן קריש identisch sei mit betit von Jbn Esra am Anfänge feines Meosnaim genannten אב ואם und demzufolge auch mit der grammatischen, der Risaleth nachgedrucktett Partie, läßt sich schwer entscheiden. Bei Gelegenheit der Erklärung von ותהלתי אחטם לך bespricht er int Allgemeinen die Anthropomorphismen und beruft sich hinsichtlich seiner Auslegungsweise auf die Autorität der חכמים — עלמא, die schon gesagt hätten הברה הורה בלשון בגי ארם — übrigens, wie wir glauben, ein überzeugender Grund für die Aitnahnte, daß Jehuda b. Koreisch bei der Abfassung dieses Werkes Rabbanite war — und ermähnt gar nicht des Verfahrens der Targumint, deren fleißige Benutzung und Lesung er den Kairuanern ja so dringend entpfahl. Saadia andererseits unterläßt es wiederum, sich auf die von Ben Koreisch angeführte Talmudstelle zu berufen. An Stelle dieser, so zu sagen, heimischen Hülfs mittel, die den Rabbaniten zu Gebote standen, mrßte der Kartier nach den fremden greifen, welche die Araber ihm boten. Aber für die Dauer konnten auch die Folgen dieser unnatürlichen Verbindüng iticht ausbleiben. Joseph'S strettg mutakallimistische Methode und Lehre konnte nttr in so weit fortbesteheit, als sie für die Praxis voit keiner Bedeutung waren. Metaphysische Fragen konnte am Eitde Aaron ben Elia noch halb und halb so lösen, wie Joseph Haroöh. Sowie aber eine praktische Conseguenz aus irgend einer philosophischen Theorie gezogen werden mußte, wurde auch sofort die Unhaltbarkeit des fremden eingesehen. Ein merkwürdiges Beispiel bietet Folgendes: Joseph, ein strenger Mu'tazilite, tadelt im ם׳ נעימות im