Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 19 (1870)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite 506 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2829132-2829388-2829400-2865505--13101-2865539- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
506 Etymologische Studien vorkommt und wovon pers. arab. handasah, spätrabb. הנדסה Mathematik, Algebra und nicht wie Sachs Beitr. II, 78 meint von yIvö6g ״mit Rücksicht auf den indischen Ursprung der Zahlzeichen" (siehe auch Lagarde Ges. Abh. 38 Note 1), abstammt, also: die Steuer« b m e s s e r, Steuerberechner/ Das in demselben Satze vorkommende 2 ר ד כ ת Müßiggänger, pers. pardächtah ist bereits oben besprochen worden. Cholin 48: התלמידים מ ז דג ד ן י ן בדבר, die Schüler sch manken in der Sache (Raschi: מנמנמים), so nach der Leseart des Aruch bei Aruch מזדנזין, in unfern Editionen: מורנזין. Ich emendire מדרנחין in ש ק לין וטרין מהנדוין erwägen, berechnen. Das ursprüngliche ה ist in das der Form nach ähnliche 1ד verschrieben worden. Schönhak liest: מוהנדזין und erklärt das Wort durch evdcudi'0) zweifeln. — Auch syr. הדם sich um eine Sache kümmern, über einen Gegenstand Nachdenken, davon הרסא Streben, Eifer הדסקית eifrig, fleißig scheint (wie הדם Glied aus p. andäm) aus andäz, andächtan sich Etwas vornehmen, nach Etwas streben. Etwas ermessen, erwägen gebildet zu sein. — דימסונאי (Spnh. 96) Zöllner, <%«0<פ י ם י ן — .$ן1ע׳605ז als Name einer Steuer wird neben anderen Steuernamen jer. Schebiith IV dal. 3 und V dal. 3 genannt: שאתם מגלגלין עלינו פ י ם י ן ווימיות גולגליות וארגוניות, ihr (anderen Völker) wälzet auf uns פיסין, Strafgelder (gy/uia) Kopfsteuer und egavov (oder אננוניות a n n 0 n a). פיסין das auch im Midrasch, Pesikta ed. Bub. 151 b, im Jelammedenu und Wajikra Rabba vorkommt, ist an einigen Stellen in das naheliegende מסים, Steuern geändert. Doch schreibt Aruch 3 פם und ומיון consequent: פסין. Es soll ״das griechische 7teiatg sein. Die ursprünglichste Abgabe war die, durch welche man seine linterthänigkeit bewies und den Fürsten günstig stimmte; diese Gabe behielt wie die biblische מנתה ihren Namen, ward aber zum Zwang (Artikel: Juden in Ersch und Gruber Encpklopädie II. Sect., 27. Theil p. 7). Diese Erklärung ist sehr geschraubt. Es ist von pendo, vectigal pendere abzuleiten. Pensio bedeutet in der späteren Latinität jede Steuer, quaevis exactio, tributum. P e 11 s u s. census qui Statuts tempore persolvi debet (aus einer Urkunde vom I. 955). P e n s i v a census sou praestatio annua, quae a Judaeis