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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 10 · p. Seite 467

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 10
Article
Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
Date
1870-01-01
Page
Seite 467 (sequence 11)
Language
German
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zur Kunde der rabbimschen Sprache und Merthümer. 467 Ich stehe nicht an, בוקת und vious, spätgr. ßlxo? (Duc. gl. gr.), בת ביקתא und בני ביקתא mit vicinus zusammenzustellen. Auch syr. ב 1 ב נ א Einwohner, Insasse, das wie Geiger Urschr. 355 richtig gegen Bernstein bemerkt in der Peschittho immer für אזרח steht und dessen Etymologie nirgends angegeben wird, halte ich für vicinus Hausgenosse, Nachbar. ב ist — v wie בלדר veredarius und ברם verum. ב א ג א ist nicht wie Manche glauben p a g u s, sondern p. bägh Feld, Garten. ר ס ק ר ת א Stadt ist pers. daskarah oder dastkarah, auch in’§ Arabische übergegangen. Neubauer, dem diese Etymologie entgangen ist, macht daher la Geographie du Talmud 389 die sonderbare Bemerkung: le nom de Diskartha est au88i employd pour une ville (d’importance pour la rdsidence d’un grand, homme); on dit ainsi dans le Talmud: ,,Diskartha de l’Exilarche“ (״ ,(דסקרתא דריש גלותאDiskartha de NatouzaT“. Nous ne croyons pas que Diskartha soit une composition du mot Dies et du mot arameen Kartha (ville); en ce cas Diskartha aurait la signification de Diospolis, nom de Lydda en Palestine רסקרתא רריש גלותא ist einfach: die Stadt des Exilarchen, חרא דסקרתא, Eine Stadt zu übersetzen. מתא, syr. מתא Stadt, Gegend kommt in derselben Bedeutung auch im Huzvaresch vor (Spiegel tradit. Lit. 428). Da es in den anderen persischen Dialekten nicht erscheint, (vielleicht hat in, provincia, regio der Keilinschriften, Ztschr. der DMG. XXIV, 19), so ist es ein ursprünglich aramäisches Wort, das wie zahlreiche andere in's Huzvaresch gedrungen ist. Die Gründe, die Justi (Bundehesh 230 nach Oppert) bestimmen, מרת א für ein scythisches, turanisches Wort zu halten, sind mir unfindbar. Michaelis erinnert an polnisch miasto (!), das nach Linde ans fisßTÖg, voll zurückgehen soll. Ich vermuthe, daß מרתא mit מרה ,מדד, der sanskritischen Wurzel ins in me-tior, Mvoov zusantmenzustellen und als ausgedehnte Fläche zu fassen ist. קוסטא (Taan. 24a). Das Wort fehlt im Aruch und bei Buxtorf. Dikd. Soferim z. St. verzeichnet die Varianten קיסא ,קוסא ,קוצא ,חברתא. R. Gerschon Meor hagola übersetzt das 30*

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