Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 19 (1870)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite 459 (sequence 3)
- Language
- German
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zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer. 459 vierzig Jahre durch die Wüste wandern, damit sie Manna essen und Wasser des Brunnens trinken und die Lehre in ihnen feste Wurzel fasse" לא הביאן הקב״ה דרך פשוטה לארץ ישראל אלא דרך' המדבר אמר חקב״ה אם אני מביא עכשיו את ישראל לארץ מיר מחויקים ארם בשדהו וארם בכרמו והם בטלים מן התורה אלא אקיפם במדבר ארבעים שנה שיהו אוכלין מן ושותין מי באר והתורה .נכללת בגופן ״Um den Gläubigen die Gebetstunde anzuzeigen, ging allemal der Ausrufer durch die Stadt und schrie: der allgenreine Gottesdienst! Nach Abänderung der Kibla berieth sich der Prophet mit den Gläubigen über eine bessere Manier, seine Heerde zusammenzurufen. Einige schlugen vor, man soll, rvie die Juden, Pfeifen zu diesem Zwecke gebrauchen svgl. Mischna Tamid I, 2; III, 8; V, 6]; indessen die Gläubigen wollten den Juden nicht länger nachahmen. Der Einfall, ein Feuer anzuzündcn, wurde als unpraktisch verworfen. Mohammed ließ nun ein Näküs, d. h. ein langes Stück Holz, auf das inan mit einem anderen Holze schlägt, anfertigen. Diese einfache Vorrichtung wurde von den Christen gebraucht, um die Gebetstunde zu verkünden. Die Mosleme wollten aber selbstständig sein (Sprenger Moh. III, 52—53)". Auch dieser letztere Brauch ist sowohl von den Mohammedanern als von den Christen dem Judenthum entlehnt. Mohammed hat nicht bloß die Sitte, sondern sogar auch den Namen bläküs aus dem Judenthum herübergenommen. In jer. Beza V, hal. 2 lesen wir: ר׳ שמואל בר יצחק אומר סבי מ ק ושה דכנישתא הרתא הוא, R. Samuel ben Jizchak sagte: mein Großvater war der Klopfer (der durch Klopfen die Gebetstunde verkündende Beamter) der neuen Synagoge. Die Stelle ist in unseren Editionen verstümmelt, siehe Mordechai Beza V, Moses Kunitzer in Mezares II, Nr. 155 und die Randglossen zu Talin. jerusch, sä. Krotoschin. In jer. Megilla III, 1 wird neben anderen Synagogengeräthen auch der Hammer, מכוש א aufgeführt (die unmittelbar vorhergenannten איגנלין sind nicht, wie der Marginalcommentar annimmt, die über der Bundeslade angebrachten Engel, sondern es ist אנלגין, ävaXoyaZov, Lesepult, Kanzel zu lesen). Bekanntlich besteht noch heute in manchen älteren Gemeinden die Institution des ״Schulklopfens". — Ueber das Klopfen in der christlichen Kirche schreibt Duo. ZI. Zrasv.: arjfiavtoov, an\-