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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 9 · p. Seite 425

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 9
Article
Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
Date
1870-01-01
Page
Seite 425 (sequence 11)
Language
German
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zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer. 428 chen zu werden. אי סופ י, eine Schwurformel, die bloß einmal jer. Nedarim Ans. c. IX vorkommt, wird von Levy II, 449 nach dem Vorgänge Schönhak's 8v. סופי für «5 nonoi gehalten. Buxtorf ^אפ ist von dem Glossator des Jeruschalmi abhängig und hat die Bedeutung des Wortes nicht erkannt. Das Richtige hat Musafia, dessen Worte sv. פופי ich übersetze: ״Die Griechen behaupteten, daß סופי der hebräische Name Gottes sei und ihr Irrthum entstand daher, weil ein Grieche, wenn er das Tetragrammaton ירווה geschrieben sieht, es mm (pipi) lieft; er hält nämlich die Buchstaben für griechische, denn das hebräische n gleicht dem griech. 1/ und ihre Schrift geht von Links nach Rechts". Origines und Hieronymus berichten, ״daß in gewissen alten Exemplaren der LXX das Wort יהוה aus Superstition der Abschreibet׳ uniibersetzt hebräisch beibehalten worden sei und zwar mit alter hebräischer Schrift" und Hieronymus bemerkt an einer anderen Stelle (epist. 136 ad Marcellam) ״daß diese vier Buchstaben von unwissenden griechischen Abschreibern für griechisch gehalteil und Pipi gelesen worden sei" tetragrammaton quod avexcpmvsiov i. e. ineffabile putaverunt, quod quidam non inteiligentes propter elementoruin similitudinem, cum in graecis libris reperirent, Pipi legere consueverunl, vgl. Gesenius Gösch, der hebr. Sprache 176 und Herzfeld Gesch. des Volkes Israel II, 78. Es ist nun sehr interessant, daß die einem Mißverstündnisse etiifprnngene Bezeichnung wieder in die jüdischen Kreise zurückgewandert ist und sich dort als Schwurformel einzubürgern vermochte. Freilich muß angenommen werden, daß über die Geschichte des Wortes nicht die rechte Klarheit herrschte und die bart betrugen gleichfalls je eine Elle. Im Hech. VIII, 117 wird ohne Grund an zend: frasliumaka After gedacht. — במה נערים יש בהן בישראל שהן ב ח ו ר־ז מ ן עד שהן נכנסין לבירה עולמן כמה נערור־! ברהולורה יש בהן בישראל שהן ב ח ורהט ן עד שעה שהן נכנסות לבירה חופרהן. Jalkut Balak zu Num. 23, 10 aus Tana dbe Elijahu: Wie viele Jünglinge in Israel verharren in ihrer Keuschheit (in ihrem Siegel) bis zum Grabe, wie viele Mädchen in Israel bewahren ihre Jungfräulichkeit (ihr Siegel) bis zur Verheirathung! הורהם wird in der doppelten Bedeutung: Siegel und Jungfräulichkeit gebraucht ivie pers. mubr Siegelring und Virginität bedeutet: rvaivubras bor cläst et sigillum hujus piiellae abstulit i. e. illam vitiavit (Gaiistan 51, 13). — Zu שבכרה זרע יורה כחץ ist basta, ß&iog, <5 6 p;י , im späteren Sprachgebrauch — membr. vir. zu halten.

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