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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 9 · p. Seite 420

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 9
Article
Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
Date
1870-01-01
Page
Seite 420 (sequence 6)
Language
German
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420 Etymologische Studien pers. üabäb earv assata, kabab pucbtan carnem coquere vel assare (Vull.). Das pers. ä b, zend. a p a Wasser u. s. w. lommt in mehreren rabbinischen und syrischen Vokabeln vor, in denen es entweder verkannt oder nicht mit der nöthigen Schärfe nachgewiesen wurde. Zunächst ist der Monat אב Wassermonat (vgl. Spiegel Avefta ll, XCVII und Payne-Smith אב) neben אדר, ädar Feuermonat zu nennen. — Syr.אברינון res pulchra, elegans, decora leitet Bernstein und nach ihm Payne-Smith von aßgöc;, aßQvvoncu her. Es ist aber aus p. Sb rü Glanz, Ehre, Ruhm gebildet. ״ —׳R. Selra saß in einer Wanne Wassers (ב א גג א דמיא) im Bade" (Berach. 22 a). Im Beth Nathan z. St. p. 10 b befindet sich die Leseart. ״ .ב א ו ו נ א רמיאAbba b. R. Huna saß in einer Wanne Wassers, באוונא רמיא" (Sabb. 157b). Aruch אודנא bietet zwei Lesearten: א:1גא und א;1-גא. De Lara schlägt eine Emendation in אותא urna vor. Ich ziehe die Leseart אוונא (syr. וונא ,אווונא ,אוונא siehe PS.) und אג1גא vor, denn man sitzt doch nicht in einem Becken (אגן) oder in einer Urne. אורנא halte ich, bei dem Wechsel von 1 und ב für pers. Sbdan Wasserbehälter. Auch אמבט י oder wie Aruch liest אבטא Wanne, das Musafia ans dem Griechischen erklären will, עב י ט של מימי ויגעים (Aruch אביט) Nachttopf (vgl. p. Sb tScbtan, uriniren), (אביי Wasserröhre, Wasserleitung (vgl. p. SbgSb, syr. -ביב; (אבגב — syr. הביבא und בוביא Canal, Wasserleitung (vgl. jedoch auch spätlatein. bova canalis, aquaoductus a f 0 v e a Duc. gl. raed. lat.); syr. בריג Cairal (vgl. p. abräb, äbriz); פ צ יד א Teich, Cisterne — א)פצידא) uitd vielleicht auch ברקא דמיא Wasserleitung א)ברקא) sind auf äb, apa zurückzuführen. — Auch der Eigenuame 1^ב ב!״ פפא^ gehört hierher. סוחב ist nämlich pers. surch äb wörtlich: Nothwasser, ein unter den Parsen häufig vorkommender Eigenname, kutus. — Nach einer Bemerkung Raschi's zu Jjob 37, 11 und Taan. 7 b, deren Quelle mir unbekannt ist (vgl. Heidenheim's Comment. zum גשט-Gebete) heißt der Engel der Regenwolken: 'אף ברי, Es wird freilich zur Erklärung dieses Namens auf Jjob 37, 11 hingewiesen. Da aber die Engelnamen nach dem eigenen Geständnisse der Talmudlehrer dem Parsismus entlehnt sind, so ist es in hohem Grade wahrschein-

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