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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 7 · p. Seite 324

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 7
Article
Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
Date
1870-01-01
Page
Seite 324 (sequence 15)
Language
German
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324 Etymologische Studien gern, säumen, an Einem Orte bleiben, das auf den Stamm d er e g h zurückgeht (Vull. Lex. I, 834) zu identificiren. Gehört tar-dus, ßoaSvc hierher? — In רתוי hinwiederum vertritt, wie ich glaube t die Stelle des d. ו י לו n ר nach Aruch נוח לו 2 בת, es wäre ihm besser, wenn er nicht zur Welt gekonunen wäre בתו׳ לו אלו לא בא לעולם. Aruch bringt schon die Variante באו׳ לו. Wie M. Sachs, Kerem Cheni. VH, 275 aber richtig benrerkt, ist רתוי als das schwierigere Wort die ursprüngliche Leseart und באו׳ eine verschlechternde Emerldation. רתלי ist meines Wissens nicht erklärt, ich denke an ar. באץ, angenehm, lieb von נוח לו — בצי. Im Sifra kommt cs als Verbum noch deutlicher vor: אלא שבחה הקב״ה לאהבן, Gott begünstigte, hatte lieb den Aharou, siehe Jesaias Pick sv. בח. Auch im Neusyrischen finden wir בבא Gefallen finden an Etwas (Nöldeke neusyr. Gramm. 397). ל Nidda 68a: אטו עכבי חטבת טשטקי חטבת בובי הסבת, fehlt es Dir an Sklaven, an Waschgefäßen, an Kesseln? — Rasch: übersetzt טשטקי mit פלבוש טול לישב עליהן — piödestal, er scheint also טכטקי Bänke vor sich gehabt zu haben. Musafia's Erklärung von tosta, lestaeeus leuchtet nicht ein. Es ist das altbaktr. l a 8 t a, huzv. תאשת oder תשט (Spiegel tradit. Literatur der Parsen 397, 400), np. last oder täs Schüssel, Schale, woraus bekanntlich unsere Tasse entstanden ist. Vgl. Spiegel Avestä II, ÜXIX; Chal. VIII, 112 wird ohne Grund an disla Herd gedacht. Tasta ist auch in die spätere Gräcität übergegangen :Tiara b Xtyena?.exdvq, NW die Erklärltng von Ducange: eatinus teslaceus wieder die richtige Etymologie verdunkelt. — Auch ein anderes Wort für Schüssel ist etymologisch verkannt worden, Kethub 68 a: במה אתה טועב בטלי כסף או בטלי והב nach Rasch: z. St. und Aruch's erster Erklärung 8v. טלי: worauf speisest Du auf silbernen (d. h. weißleinenen) oder gol- '1 Auch für den Wechsel voll 0 und * können zahlreiche Beispiele beigebracht werden: כושפא ,גושפק gausape u. A. Ein bisher nicht erkanntes hierher gehöriges Beispiel ist נלוש kahlköpfig Targ. Lev. 13, 41, das ich zu sanskr. khalati-s, cal-vus, kahl, calvitios, woraus Glatze gebildet ist und ar. נל־ח, kahl sein stelle.

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