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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 6 · p. Seite 263

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 6
Article
Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
Date
1870-01-01
Page
Seite 263 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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zur Kunde der rabbimschen Sprache und Alterthümer. 263 ätjjixv jitvoi, unzweifelhaft xottrrjv, Kosti zu lesen, was auffallender Weise Lagarde, der das Wort anderweitig zu erklären sucht, entgangen ist (gef. Abh. 208). Midrasch Kohel. III, 9: Ein König veranstaltete ein Gastmahl und verordnete, daß Jeder Etwas mitbringe, worauf er während der Mahlzeit sitzen könne. Da brachte der Eine ת פי טין (tapetum, Teppiche), der Andere י ין NOS (xpia&iov, tpla&os, ifuim, (fjcdhor, psiathium Matte, storea, teges ex junco aut papyro confecta Duc. gl. gr. et med. lat.), ein Dritter brachte סתר ומס י ן (arQwfMra) und ein Vierter נמ ו ר ק י ן — ar. נמרק• eine Art Teppich oder Polster, vgl. Sure 88, 15 und Sprenger, Mohammad II, 167, 504. Wir haben hier Ausdrücke für Decke, Teppich aus drei verschiedenen Sprachen neben einander gestellt. — ב ו ר י א (Kethub 50 b, Succa 20b), das nach Aruch und Raschi eine Matte מהצלת bedeutet ist b u d a, storea, stramentum lecti etc. (Duc. gl. med. lat.) Schon Aruch bemerkt: ״ .כ ל ״ ע ו שמה בורהIm sardinischen Dialekt heißt budedda: Matte" (Diez tontau. WB. II buda).״ Das Vorkommen des Wortes bei dem Römer R. Nathan beweist auch den srühereit Gebrauch desselben auf römischem Stadtgebiet, was bei Diez nachzutragen ist. Besteht ein Zusammenhang zwischen buda, בוריא und dem pers. bürijä, wovon ar. בורי, das gleichfalls eitte Strohntatte bedeutet? Ich will noch ת א D צ , plur. י S צ י, auf denen man zu sitzen pstegte (Aruch 6 צף) erwähnen und in dem wir unser Sofa wiedersiuden, das bekanntlich aus dem ar. צפה entstanden ist (Diez rom. WB. I, 364), während פוקרין — ציפי צמר, noxdQiov auf ar. צוף Wolle zurückzuführen sind, das auch den wollene Kleider tragenden Ssufi's ihren Namen gegeben hat. (Minder einleuchtend ist die Ableitung des Namens 8suk von oo<p6c). Für Bank finden wir neben dem bekannten ספסל subsellium noch die etymologisch bisher wenig enträthselten ת כ ת ק א , p. tacht (bacjegen ist תכא Tisch — ar. תבאה, cervical, cubital, nach de Sara: Mxog), שרפרף und ש ר ש י פ א ar. רפרף,

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