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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 5 · p. Seite 217

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 5
Article
Etymologische Studien zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer
Date
1870-01-01
Page
Seite 217 (sequence 8)
Language
German
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zur Kunde der rabbinischen Sprache und Alterthümer. 217 persischen Anschauungen Nachweisen. Seine Etymologie und der darauf gebaute Beweis sind jedoch schon ans den: Grunde hinfällig, weil dieses Kapitel in Ber. Nabba, in welchem sogar eür griechisches Wortspiel ויטא אפטא איטא אוכטא (vgl. jer. Jebam IV hal. 2 und Math. Keh. z. St., die Erklärung des Wortspieles bei Sachs Beitr. I, 109—10) gemacht wird, sicherlich eher griechische als persische Anschauungen reflektirt. Musafia und Lara versuchen daher ganz richtig eine Ableitung aus dem Griechischen, sie denken an oxjj oder richtiger an 6'770־ c, ״W ort. Diese Etymologie wird auch dadurch bedeutend unterstützt, daß zu Gen. 2, 7 וירד האדם לנפש חיה, auf welche Stelle der Midrasch in Ber. R. sich bezieht, Onkelos und nach ihm Psdjon. לנפש היה durch לרוח ממלל א übersetzen (siehe Nachmani und מיני הדנימא z. St.). Vgl. Nidda 31g: שלשה שותפין יש כאדם — והקפה נותן פו דוה ונשמה וקלסתר פנים וראיית העין ושמיעת האון ודכור פה mit Pseudojon. zu Gen. 2, 7: והות נישמתא פנופא רארם לרוח die Leseart der Edit. für die richtige. גהיפו ist parsi k ä 11 e t, derniniutur, up. kakiden, demiimi, decrescere, siehe Vullers radices sv. kästen. — Syr.ג דית א fuga bei Hoffm. de hermen. 160. — Ich habe das Wort auch in Halachoth gedoloth 60 a gefunden. ודיכא דכתיב גיטא כהלכוזא באתואחיה ואיד ביה ג יד, ט א או פחקא או טישטשתא, wenn ein Scheidebrief nach Vorschrift geschrieben wird und sich in demselben eine Auslassung (ausgefallene Buchstaben od. Worte) oder Ausstreichung oder eine Unleserlichkeit finbet. — פונקלין (B. Kama 119 b) nach Nasch i: טריי״מש, trame, Einschlag, trama. Aruch (rad. פנק und 5 נר) liest פ ו נ ק י ן. Die Leseart der Editionen stimmt genau zu syr. פוניקלא kluin textorimn, subtegmen, trama bei Cast. M. 715, wo die Etymologie des Wortes nicht angegeben wird. Es ist 71 av ovxÄcov radius textorius. vel glonms subtegminis radio textorio involutus, Hesycliius: mjvtov, mtvovxhov 7j aroaxTog, elg ov elXelmo 7j xqöm] (Duo. gl. graec. 1094). In dem Worte steckt 7T7jvC0v Spule, Einschlagfaden, wovon p a n n u 8 , 7rrjv1^0fdac haspeln, siehe Curtius, Grundzüge der griech. Etymologie, 2. Aufl. Nr. 362. Vgl. auch p. panäg, glonius lanae arboreae orndae ^ul in luso torguetui׳; kstula textoria. — Hier ist auch das im Talmud einigemal vorkommende קבור א, Knäuel, קבורא דתכלתא (Chulin 95 b), ein Knäuel himmelblauer Wolle zu erwähnen. Schon Buxtorf verweist auf syr. קבר, aufhäufen, ansammeln (Psalm 128, 7 und Römerbrief 12, 20), קברא Knäuel, (vielleicht auch davon קיבורת, das knäuelförmig angesammelte dicke Fleisch am Oberarm). Es ist zu xovßaqt glomeramen, tvsiXr^ua, <r(facQ0jfxa: xovßaQcd^eiv glomerare (Duc. gl. gr.) zu halten.

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