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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 5 · p. Seite 202

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 5
Article
Beleuchtung einiger Stellen in Exodus 3, 1-15, 22
Date
1870-01-01
Page
Seite 202 (sequence 10)
Language
German
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202 % Bele uchtimg einiger Stellen in Exodus 3, 1—.15, 22. zwischen dein dritten und vierten Abschnitte. Mit dessen Erledignng steht die Darstellung an der Schwelle des dritten Abschnitt tes, dessen Anfangspunkt der Aufbruch von Sukkoth (13, 20) bildet. Sie darf aber denselben nicht betreten, ohne vorher die ׳ oben erwähnten zwei aufbemahrten Berichte aus dem dritten Abschnitte mitgetheilt zu haben. Denn dieselben dürfen, wegen ihrer Wichtigkeit, nicht übergangen werden. Die Wichtigkeit des bewaffneten Auszuges liegt auf der Hand. Die bedeutenden Kriege, die Israel später noch vor seinem Einzuge in Palästina geführt, wären unerklärlich, wenn wir nicht wüßten, daß es Leim Auszüge mit den uöthigen Waffen versehen war. Die Wichtigkeit des zweiten Punktes, des Mitführens der Gebeine Joseph's, ist zwar für uns nicht ersichtlich; es muß aber dieser Punkt ein bedeutendes Interesse für die ersten Geschlechter nach dem Auszugs aus Egypten gehabt haben. Das wiederholte Zurückkommen auf diesen Punkt, nämlich Genesis 50, 23 und 24, an unserer Stelle und Josua 24, 32 setzt dies unbedingt voraus. Sie mußten daher hier, gleichsam als Eröffnung des nun folgenden Abschnittes, der, wie bereits bemerkt, mit V. 20 seinen Anfang nimmt, erwähnt werden. Daß sie aber in der That, durch das Vorausschicken einer Bemerkung, die ein Moment aus dem vierten Abschnitte betrifft, die Eröffnung nicht bilden, hat folgende Bewandniß. Die Richtung, die der Zug von Sukkoth aus nimmt, bietet eine räthselhafte Erscheinung dar; denn derselbe schlägt einen Umweg ein. Diese ^ann die Darstellung unmöglich unerklärt laffen. Eine solche Erklärung müßte eigentlich entweder nach V. 21 oder nach V. 22 eingeschoben werden. Dies würde aber nothwendig ein abermaliges Fallenlassen des erst aufgenommenen historischen Fadens verursacht haben; ein Uinstand, der vermieden werden muß. Und dieses wird dadurch erreicht, daß der erläuternden Anmerkung eine Stelle vor der Wiederaufnahme der Erzählung von den rein historischen Fakta, also

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