Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 19 (1870)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Eine alte Tradition über die Anzahl der eigentlichen Gottesnamen
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 3)
- Language
- German
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Eine alte Tradition über die Anzahl der eigentlichen Gottesnamen. 185 עשרה שמות של שבח נקרא הקב״ה. In der Aufzählung jedoch variiren diese beiden Traditionen; an letztgenannter Stelle werden folgende zehn Namen aufgezählt: ,ואלו הן, שם אלף דלית, יוד חא יה, אלהים, אלוה, אלהיכם, אלהין, אהיה אשר אהיה, שרי, צבאות. (Der Schluß א״ר יוסי חלקנו על צבאות zeigt durch seine Fassung, daß wir es mit eurer sehr alten Tradition zu thun haben). Kehren wir zu Maimon. Siebenzahl zurück, so haben wir zrrnächst die Lesart festzustellen, und da scheint es uns, daß die von Jos. Karo angeführte venetian. Ausgabe die richtige, von 'Abraham di Boton (להם משנה) bestätigte LA. hat, deirn rrachdeur im Moreh I 63 über אהיה Gesagten, ist es unzweifelhaft, daß Maiin. darin einen eigentlichen Gottesnamen erblickt. Hiernach wären die 7 eigentlichen Gottesnamen ,יהו/ ארני, אלוה, אלהים אהיה, שרי, צבאות• Daß er von den zehn in Aboth d'R. Nathan aufgeführten Gottesnamen die drei יה, אלהיך ,אלהיבם nicht mitzählt, ist leicht zu erklären. Von יה sagt er selbst שוה השם מקצת שם המפורש הוא,, und die beiden anderen sind ja nur Suffixfornren von אלהים; aus demselben Grunde wie יה ist auch wohl אל fortgelassen, es ist als Theil von אלהים durch dieses repräseutirt. Freilich ließe sich das auch von אלוה sagen, und die durch Hier, erhaltene Tradition, (die יה,אל, אלוה mitzählt), ist daruur (bis auf das bereits gerügte עליון) correcter. Im Airschluß an das bisher Gesagte dürfte eine neue Erklärmrg des iroch immer rricht genügend erklärten שם המפורש hier wohl anl Platze seür. Die jüngst (in dieser Monatsschrift 1869, p. 545) von Hrn. Nabb. Oppenheim gegebene ist geistreich, Ulrd auf den erstell Blick blendend, aber bei näherer Prüfullg unhaltbar, theils aus sprachlichen, theils aus sachlichen Gründen. Die sprachlichen Anomalien hat Cassel (im Februarheft dieser Monatsschrift p. 73) bereits hervorgehoben, sachlich ist lloch zu bemerken, daß — die chaldäische Bedeutung von ״ פרשeiirstechell, einschneiden" — חרש, הרת, חרט zugegeben 1j — שם המפורש doch ') Es ist überhaupt charakteristisch, daß die Verba des ״Erklärens, genanen Bestinnnens" im Hebräischen von den Wurzeln, die ״Steche», Graden, Schneiden" bezeichnen, abgeleitet sind. Mnndenke — außer פרש — an באר v. י, ב .טנק,פאר j.