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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 4 · p. Seite 184

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 4
Article
Eine alte Tradition über die Anzahl der eigentlichen Gottesnamen
Date
1870-01-01
Page
Seite 184 (sequence 2)
Language
German
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184 Eine alte Tradition über die Anzahl der eigentlichen Gottesnamcn. :יוד הי, שדי, צבאות הרי אלו אין נמחקין Die Parallelstelle im Tract. Sopherim dagegen lautet: אלו שמות שאין גכזחקין הבותב אלף למד1), אלף דלת, יוד הי, שרי, צבאות, אהיה אשר אהיה, ר׳ יוסי אומר צבאות חול: Sind dies die Quellen, aus deneu Mainl. geschöpft hat, so fragt man sich, wie kommt er zur Siebenzahl da die Boraitha neun, die Stelle in Soph. sechs (nach N. Joßö nur fünf), der jerusal. Talmuds gar elf aufzählt? Gab es überhaupt eine bestimmte, tradirte Zahlenangäbe für die Gottesnamen? Oder hat Main!, seine Siebenzahl sich erst aus der halachischen Discussion zusammengestellt? Eine alte Tradition hierüber ist uns durch Hieronymus erhalten, der in einer besonderen Epistel, der 136sten, von den ״ze hn" GotteLuamen bei deir Hebräern handelt. Er zählt sie folgender»!«.- ßen auf: ,(3/אל, אלהים, אלוה, צבאות, עליון, אשר אהיה, אדני, יה, יהו שדי. Er fügt demnach zu den in den jüd. Quellen angeführten troch יה und עליון hinzu. Von יה sagt übrigens auch Maim. (a. a. O. VI, 4), daß es zu den eigentlichen Gottesnamen gehöre שהוא שם בפני עצמו. Was jedoch עליון aulangt, so ist die Angabe des Hier, eure irrthümliche, anti-halachische; der jerusal. Talnrud zählt diesen Namen ausdrücklich zu den göttlichen Beinamen, betten nicht jener Grad von Heiligkeit (daß inan sie nicht auslöschen dürfe), beiwohne, אבל חנון ורחום ובי ונרול ונורא ועליון ובי הרי אילו חול. Soviel steht jedoch durch Hierou. fest, daß die Zehnzahl der Gottesnamen eine alte hebräische Tradition gewesen sein muß. Und in der That hat sich dieselbe auch in einer jüd. Quelle erhalteil. Irr Aboth d'Rabbi Nathan v. 34 heißt es llünckich: Auch das in untere 11 Talmudausgaben voranstehende כגון ist wohl nugenau, da die Aufzählung erschöpfend ist, lvie der Schlns; דורי אלו וכי beweist. ') In den von Kirchhcim edirten 7 klein, jeruf. Tractatcn (מם׳ ספר חורת c. IV 1) steht für das obige 'א' ל das ausgeschriebene אלהים. *) Jerus. Megilla I, Halacha 11, fügt zu den in der bab. Boraitha aufgeführten noch אלתי uub אלהינו hinzu. ’) Zum Tetragrammatoll bemerkt er; Qnidam non intelligentes propter clementormn siniilitudinem, cum in graecis libris repererint, pipi legere consuevorunt. Das lcßtere Wort, das Löw in den ״Forschnilgen" p. 158, unenträthfelt (dpi, ist nichts Anderes, als das griechische Jlini, was allerdings, von rechts nach links gelesen, eine gewisse äußere Buchstabenähnlichkeit mit dem Tctragramm hat.

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