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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1870-01-01 · Heft 4 · p. Seite 159

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
19 (1870)
Issue
Heft 4
Article
Beleuchtung einiger Stellen in Exodus 3, 1-15, 22
Date
1870-01-01
Page
Seite 159 (sequence 15)
Language
German
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Beleuchtung einiger Stellen in Exodus 3, 1—15, 22. 159 gefundenen Ausweg und dessen Folgen. Der letzte Vers hat aber einen ganz andern Charakter, als der des vorhergehenden ist. Derselbe enthält weder eine besondere, noch einen T h e i l, noch eine U in s ch reib u n g i rgend einer bestimmten Offenbarung, sondern umfaßt in bündigen Worten im Allgemeinen die g em einsch aftliche Th ä tig k eit der beiden B rüder w ährend d er gedachten zwei Abschnitte. Bisher wa.r ihre Mission an das Volk ויצום אל ישראל); im folgenden Abschnitte besteht sie in ihren Unterhandlungen mit Pharao (ואל פרעה מלך מצרים). In diesem Verse sind also im gewissen Sinne die Grundgedanken beider Abschnitte znsammengefaßt; die Sendung des erstell war an das Volk, die des zweiten an Pharao. Dieser Vers bezeichnet also den Grenzpnnkt, in welchem beide Abschnitte zusammenfallen. Da sich aber der Grundgedanke des ziveiteir historisch noch nicht entwickelt und daher seine Existenz nur in der Idee, dem göttlichen Aufträge, hat, der den dritten und letzten Theil des oben erwähnteil Berichtes bildet und aus ähnlichen Gründen erst später mitgetheilt werden soll, so ist die historische Form (וידבר ר׳ אל משה ואל אריק) für die Mittheilung des bewußten Gedankens um so mehr geboten, als vorläufig gerade die Idee, der göttliche Auftrag, es ist, in der die Grundgedanken beider Abschnitte gleichzeitig existiren. Außer dem ebeir erwähnten inneren, historischen Grunde hat der Pentateuch noch einen äußern, um an dieser Stelle die in diesenr Verse enthalteilen Gedanken mitzutheilen. Es war für den Berichterstatter eine gebieterische Pflicht, den Leser mit der Genealogie der bedeutendsten Persönlichkeit in der Befreinngsgeschichte bekannt zu machen. Alls künstlerischen Gründen war es bis jetzt nicht gut möglich, dieser billigen Anforderung gerecht zu werden. Und die Darstellung unserer Geschichte beruht auf Planmäßigkeit; sie hat nicht wenige, echt künstlerische Züge; der

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