Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 19 (1870)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension] / A.
- Date
- 1870-01-01
- Page
- Seite 87 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 1× ep/1002670
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Recenfionen. 87 besonders 119 Zeichen einer sehr späten Zeit an sich tragen, beginnt die eigentliche Zeitbestimmung (S. 89), <P 113, 128 und 114 seien vor Erbauung des zweitel: Tempels gedichtet, und daher ]lamme die Schilderung des Familienglückes in den beiden ersten, weil Haggai 1, 4 es tadelt, das; sie ihre Häuser geschmückt, mit) nicht an den Tempelbau gedacht hätten!? l) 114 scheint uns eher ein Proomium zu 110 (wie es I.XX hat) zu sein, unb dann sind beide in einer Zeit der Notb gedichtet, und zwar zur Pestachzeit * *) oder att Festlied dazu vom Diaskenaften gebalten worden. 138 wird auch von Herrn E., wie wohl allgemein, aus Serubabel bezogen, nur vermissen wir die Hinweisung, das; er wohl bei Beginn der inneren Streitigkeiten entstanden sei. 137 wird in dieselbe Zeit gesetzt 3). <P 115—118, 135, 136, 146—149 sollen sich alle ״um den Tempel drehen"; und zwar 115 in der Zeit, da auf der Samaritaner Betreiben der Tempelbau untersagt wurde. Für die Uebersetzung der יראי mit Proselyten wäre Raschi wohl eine bessere Stütze, als die Apostelgeschichte. Auf diese Zeit paßt aber die Entgegensetzung der Götzen durchaus nicht, da weder Samaritaner noch Perser eigentliche Götzendiener waren. <P 116 ist natürlich, denn Reihenfolge must stattsinden, (eine Anschaumig, welche der so bekämpften Hitzig'schen vollständig entspricht) der Dank für die in 115 ausgesprochene Bitte, nachdem Darius den Tempelbau gestattet batte. Darauf soll בחצתח Hinweisen. Das sagt aber nur, das; der das Opfer Bringende kein Priester war. So siebt auch hier der Macc.-Zeit Nichts entgegen. Nollkommen unerklärlich aber bleibt es uns, wie *P 117 (S. 90) das Entwickelungsstadium angeben soll, ״wo sich der religiöse Geist von den Schranken des Partikularismus loszulösen und universalistischeren Schwung zu nehmen beginnt", was zugleich die Vollendüng des Tempels bezeichne. Dagegen ist 118 sicherlich ״ein Festhmnnus". Aber kein Zug findet sich darin, der entscheidend für Sernbabel oder für die Weibe unter Juda spräche; denn das; die Anführung im I. Macc. 4, 24 sich durch ort als Eitat giebt, beweiset Nichts für ältere Abfassung (s. o. S. 43). Die Ps. 111, 112 und 145 werden einem zu Nehem. Zeit lebenden Dichter zugeschrieben wegen ihrer sprachliche!: Verwandtschaft, der Ausprägung ähnlicher kulturhistorischer Zustände, sowie weil der Schlust v. IN das 9 Cfr. dagegen Graetz 1. c. *) Ewald, Psalmen. a) Graetz 1. e.