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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1869-01-01 · Heft 8 · p. Seite 373

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
18 (1869)
Issue
Heft 8
Article
Der talmudische Begriff Berera
Date
1869-01-01
Page
Seite 373 (sequence 5)
Language
German
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Der talnmdische Begriff Berera. 373 האומר פרוטה בכים זה הקדש beweist ausdrücklich, daß weder R. Akiba, uoch die Chachamim an den Begriff Berera gedacht haben, vgl. Talmud Babli z. St. mit Jernschalmi Demai 7, 4. — Gittin 24 ist in ,סתם משנה unzweifelhaft אין ברירה ausgesprochen; ebenso Temura 30, Beza 10, ebenso viele andere Stellen, die Tosafot für Berera präparirt, aber schließlich zu einer Stelle 25 הגיגה sagt ומיהו כמה משניות רמצינו אין ברירה, Was ferner die Stelle betrifft, die Berera erweisen soll, Demai 7,4 הלוקח יין מבין-הכותים, ist sie nach Jernschalmi das. (vgl. auch die vorhergehenden Mischnäs) durchaus nicht auf Berera zu beziehen. Die Schwierigkeit, hier ברירה zu erweisen, ist auch vielen spätern Lehrern (vgl. Ritba zu Succa 24, Rafchba Chnlin 19) aufgefallen. In der That, wie soll man von dem Weine, von dem später ein beliebiger Rest תרומה ומעשר genommen wird, vorher trinken können, gestutzt auf Berera? Wenn auch die spätere Gewißheit rückwirkend ist, so muß doch die Wirkung in susxenso bleiben, so lange die Gewißheit nicht eingetreten. Hier aber soll er schon trinken können, noch ehe die Gewißheit vor- Händen ist, daß Hebe gegeben worden. Hat aber ein Theil des Weines schon vor der Sonderung den Charakter von Teruma, so darf inan ja auch nicht davon trinken, weil es רימוע ist. Wirklich stellt Jernschalmi in einer frnhern Mischna bei בום die Frage auf, und beantwortet sie damit בבכר לשושתה, was R. Eliah Wilna in Mischnajot richtig erklärt, daß inimer ein Theil von dem zu Boden fallenden Teruma wird. Natürlich ist das auch eine Fiction, aber es ist eine durch die Verhältnisse geforderte תקנה, unr aus Verlegenheit zu helfen. R. Jochanan braucht dann nicht, wie Babli annimmt, diese סתם משגה seinem Grundsatze zuwider zu verwerfen, wovon auch im Jernschalmi nicht die Rede ist. Ebensowenig hat die Controverse zwischen ר׳ יהודה und ר, דוסא zwischen כל שילקט und ין) כל שלקט. Maaßer Schein 4, 1, Jernschalmi und Babli Baba Kama 69, der verschieden«: Lesearten hatte, und deßhalb איפוך) mit Berera zu

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