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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1869-01-01 · Heft 3 · p. Seite 134

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
18 (1869)
Issue
Heft 3
Article
Rabbi Israel Isserlein
Date
1869-01-01
Page
Seite 134 (sequence 5)
Language
German
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84 ב Rabbi Israel Jsserlein. (um Einiges berichtet Isserein selbst im Therumath hadeschen 11. 24-1 *), erzählte dieser später oft seinen Schülern, besonders wählte er hierzu den traurigen Tag der Zerstörung Jerusalems. Unter den Opfern dieser blutigen Verfolgung befand sich auch Jsserleins Onkel, Namens Aaron, der die fürchterlichsten Torturen zu bestehen hatte, in Folge deren er den Geist aufgab. (L. I. II., S. 31b.) Dieser Aaron, mit dem Beinamen Blumlein?) aus Neustadt, zugleich mit dem Maharil, Jünger des unter dem Namen השר מגיושטט häufig angeführten Schalom (vgl. Pesakim n. 153 und Resp• Maharil ed. Hanau Bl. 57b.), wird in den Resp. des Maharil n. 101 und in den Resp. des Juda Menz n. 14 mit Schalonr und Jäkel in Wien, ferner in der Vorrede des Jsaac Tyrnau zu den Minhagim seines Lehrers mit S chalom und Abraham Klausner als das Triumvirat der talmudischen Gelehrsamkeit inOestreich bezeichnet. Aaron, der alsein ausgezeichneter Gesetzeslehrer, und nach L. I. S. 47b. auch als ein beliebter Vorbeter* * 3 4) gerühmt wird, war der Hauptlehrer Jsserleins. Letzterer führt die Entscheidungen und Erklärungen seines Lehrers nicht selten an (wie z. B. in den Pesakim 11. 65, 70, 81, 103, 109, 117, 123, 132 Hierin die 11. Hilchotli נדה desLehrerss, 149, 152, 186, auch in den Biurim, Abschnitt כי ,אלה הדברים ,שלח תצא). Jsserlein lernte auch in Eger (PcsaMm n. 24) und zwar bei R. Nathan?) der als eine der ersten Autoritäten angesehen wurde (Resp. I. Bruna's 6d. Stettin S. 94 oben und I. Kolons n. 193), später nach dem heiligen Lande auswanderte und dort starb, (Vergl. P68. n. 161, 257 und L. I. II 6b.). Jsserlein blieb auch spater noch mit der Gemeinde zu Eger in inniger Verbindung; so u. A. setzte er für sie Armen-Vorsteher ein (Resp. I. Bruna, n. 130 und I. Kolon n. 193). Wer sonst noch Jfierleins Lehrer war, ist weiter nicht bekannt. Unrichtig ist die Angabe von Moses Jsierles ף Es wäre noch nachzutragen, daß aus einer weiter noch mitzutheilenden Notiz im L. I. zu schließen, zu dieser Verfolgung vorzüglich der judenfeindliche Graf Hermann von Citty, Schwiegervater des Kaisers Sigismund, beigetragen hatte. *) Dieser Name wird im L. I. und in den Resp. des Jude Menz n. 14 פסמיל, in den Minhage Maharil ed. Lemberg S. 70 und 86b., ferner in der Randbemerkung der Handschrift Benzian n. 13 בלומלין geschrieben׳ 3) Aber nicht!כה war, wie Zunz, zur Gesch. S. 106 angegeben; ein Aaron Cohn war ein Schüler Jsserleins. 4) Ein Schüler des Nathan Eger war Nathan aus Ofen, wonach die Stelle im Minhage Maharil, Hüohoth Pesaoh (Bl. 8 der Edition Lemberg) erklärlich,הגיד הר״ן כשם סהר״ן :

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