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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1869-01-01 · Heft 3 · p. Seite 133

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
18 (1869)
Issue
Heft 3
Article
Rabbi Israel Isserlein
Date
1869-01-01
Page
Seite 133 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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Rabbi Israel Jsserlein. 133 Marburg, einer Stadt in Steyermark?) geboren, wie es aus der Schlußbemerkung des Copisten, eines Zeitgenossen, in cod. Eossi n. 1263 ausdrücklich hervorgeht?) Das Geburtsjahr Jsserleins ist nirgends näher angegeben; allein da Jsserlein nach L. I. S. 43 gegen Ende des Jahres 1460 gestorben ist?) und rtatf) Pesaldm n. 15 und 11 der Beginn seiner selbstständigen Thätigkeit in Marburg vom Jahre 1427 datirt, (nach der wol richtigeren Leseart in den Responsen des Moses Menz 11. 9 gar schon vom Jahre 1425) so dürste mit Wahrscheinlichkeit Jsserleins Geburt in das letzte Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts fallen. Sehen wir doch Jsserlein bereits mit dem Maharil, also noch vor 1427, dem Todesjahre des Letzteren, in gelehrter Correspondenz begriffen (S. Responsen des Nabarll n. 198 — 199). Jsserleins Vater hieß, wie bereits erwähnt, R. Petachia; dieser war ein Sohn Chaim's, genannt Henschel aus Hein bürg (nahe Preßburg), ein Enkel Israels aus Krems, Verfassers der Noten zum Ascher!?) Jsserlein war demnach ein Urenkel des Letzteren, wie Zunz zur Gesetz, u. Lit. S. 106 richtig angegeben und Graetz Geschichte VIII., S. 497, seine früheren Angaben verbessernd, nachgetragen hat. Jsserleins Mutter war mit unter beit 400 Märtyrern, welche am 9. Nissan 1421 auf einer Wiese bei Wien den Tod um ihres Glaubens willen erleiden mußten?) Die traurige Geschichte dieser Verfolgung — über welche uns noch immer die Urquelle fehlt 1dm n. 6. und 242. In Betreff der Namen von Jsserlein selbst heißt es in der Vorrede des L. I. .שם הגאון הנקרא לס״ת ישראל בר פתחיה אבל העולם קירץ אותו רבי איסרלין י) In den Pesaldm n. 189 scheint Jsserlein auch zu unterscheiden N1NO2 — nämlich Erzherzogthum Oesterreich — von ,בארץ מולדת, worunter Steyermark Zu verstehen ist. 2) S. die betreffende Bemerkung weiter unten 8ub Moses Menz. 8) So auch in Zunz, Literaturgeschichte S. 524, wahrscheinlich aus derselben Quelle, hiernach zu berichtigen Graetz, Geschichte der Juden, Band 8 S. 220. ף S. Binrim, Abschnitt ייחי, wo es heißt ותירץ אבי אבי תח״ר ח<ים המבוגר. הענשיל מהיינבורקא כ! מחורר ישראל מקרמזיר שחיבר ההגהות באשד: statt Kremsier liest man Krems im Debarim Atildm II 6. 10, was wol richtiger ist. 6) So nach L. I. 56 und 84b., wo über Jsserlein berichtet wird: השם d. h.) והיה מתענה ט' ניסן על אמי שהיתה קרושה בגזירת בוייגא ודר ינקום דמה) והתפיסה התחיל י׳ בסיון והפרט מהגדרה־ ט בניסן:

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