Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 18 (1869)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Notizen zur Geographie Palästina's
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 120 (sequence 4)
- Language
- German
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120 Notizen zur Geographie Palästina's. Man könnte noch einen Namen zur Orientirung für מוצא heranziehen, nämlich das Bydaw, das nach Josephus (Bell. jud. V 4, 2) einen Durchgangspunkt der Westlichen Zionsmauer gegen Süden bildete. Kam daxsQOV Je rrpdc dvßtv, and xov avmv fiiv aqxofievov %1oqCov, öca Je rov Br^d-am xaXovfxsvov xamrstvov sni zrjv *Edcrrjvwv tcvXtjV, xai e'neiTU nqög vorov vnko xrjv 21Xmdf.1 im<fvQeg>ov mjyip x. r. X. Schwarz (תבואות הארץ S. 150) glaubt, daß der ganze südliche Theil des oberen Teiches Bet-Zo, d. i. בית «ואת geheißen habe, weil j. Synh. p. 27 d. der obere Teichgraben (Jes. 7, 3) als ein unreiner Ort (מקום טומאה) bezeichnet werde, und daß dieser wahrscheinlich mit Abzugskauälen, die in das Thal Hinuom gingen, in Verbindung gestanden sei, dahin auch das Mistthor führte. Auch Wiener (Reallexikon Th. I., S. 548, Anm. 5) sagt von demselben: ״Mit diesem Thore steht wohl die Stelle welche Jos. d. j. 5, 4, 2 au die alte Mauer zwischen den Thurm Hippicus und das Essenerthor setzt, in Verbindung. Letzteres wäre dann soviel als בית «ואת, Miststätte (Platz,״wo man den Unrath hinschüttet) und könnte Veranlassung zu dem Namen Mistthor gegeben haben, obschon dieses nicht שער «ואת heißt." Herzfeld (a. a. O. Th. II., S. 134) verweist auf Tosifta Spnhedrin o. 3 (ib. jerus. 1, 5), wo es heißt: שחים בצעים היו בירושלים התחתונה והעליונה,) und glaubt, daß BijOaw בצעא den unteren Teich oder Sumpf bedeute. Natan c. 38, wo sich die Relation von den Scherben ohne Nennung des Autors findet, ist auch die Ortsbezeichnung weggelassen מעולם לא נמצא פסיל בעומר וב׳^תי הלחם ולחם הפנים כלי חרם שגשבח נבלעו במקימן, was doch ein offenkundiger Beweis dafür ist, daß קלגבל den Heirnathsort N. Schemaja's bezeichnen soll, und somit nicht als Umstand des Ortes mit dem Satze שברי ובו zu verbinden sei. Auch wollen die alten Tosafot zu Joma 1. c. beweisen, daß nur von dem Zerbrechen der Gesäße am heiligen Orte und nicht außer demselben die Rede sein kann. Abgesehen von diesem Allen ist Kalnebo anderswoher deutlich als ein babylonischer Ort bekannt. In Synhedrin 63, 6 heißt es nämlich: כי אחא עולא בח ב ק ל נבו איל רבא והיכי בת טר א״ל בקלנבי א״ל והכתיב ושם אלהים אחרים לא תזכירו איל הכי אטר ר׳ יוחנן כל עכ״ום הכתובה בתורה טיהר לחוכיר שטה .והא היכא כתבוה דכחיב כרע בל קורם נבו י) Vergl. Graetz' Geschichte III. 472, 2te Edit.