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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 12 · p. Seite 452

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 12
Article
Über die Authentie des Commentars Nachmani's zum Buche Job
Date
1868-01-01
Page
Seite 452 (sequence 4)
Language
German
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452 Ueber die Authentie stündlich (vergl. weiter). Was nach dem einfachen Wortsinne sich ergibt, und wie es die Erklärer auffassen, vermag diesen Zweifel nur aus dem Herzen des nicht tiefer Denkenden zu bannen (ולא יספיקו להסיר המבוכה רק מן לב המתפתים• Es soll nämlich den Frommen deshalb Ungemach treffen, weil auch der Frömmste nicht schuldenfrei ist, und der Böse sich des Wohlergehens erfreuen, weil auch der Böse manches Gute gethanund er hierfür seinen Lohn erhalten muss, so ist zu erwidern, es gibt Böse und Gute auf die weder das Eine oder das Andere treffend, in diesem Buche auch wird ausdrücklich gesagt, dass Job nicht gesündigt. Zwar liegt der gedachten Ansicht eine tiefe Wahrheit zu Grunde und es nehmen sie unsere Lehrer als massgebend an; der Fromme erleidet hienieden Manches, damit das, was er vergangen, gesühnt werde und sein Lohn um so vollständiger im künftigen Leben sei, und der Böse hat Wohlergehen für das Gute, das er getlian u. 8. w. Dieses reicht aber für dieses Buch nicht aus, wo von Job bezeugt wird, er sei völlig schuldlos. ln diesem Buche kommt vor שטן• Dieser ist ein wirklicher Engel, erschaffen, 11m zu schädigen. Von ihm gehet das Schädigende wie Krieg, Plagen, Zwiespalt u. 8. w. aus. Der Verf. spricht noch Manches über Angelologie und schliesst mit den Worten: ויש לענין סור כי הקבלה האמיתית לחורה יסור Der Verf. gehet nun an die Erklärung. Er sendet den Reden Job's und seiner Freunde stets eine Anzeige des leitenden Gedankens als Einleitung voraus. Wir werden in Folgendem manche der wichtigeren Einleitung wiedergeben. Zu K. 3 hemerkt er, Job drückt durch seine vielen unverdienten harten Leiden gedrängt die Ansicht aus, der Mensch stehe unter der Gewalt der Gestirne und sein Schicksal hänge von der Constellation in der Stunde der Geburt ab (zu vergl. V. 2), er sei also dem Zufall unterworfen, die Gottheit sei zu gross um sich um ihn zu kümmern. So spricht er sich auch in seiner zweiten Rede K. 7y 18 aus und dieses gehet auch aus der Widerlegung Elifas’ 22, 12ff. hervor. Der Verf. bemerkt hier, in den Reden Job’s und den Widerlegungen seiner Freunde findet sich nicht das Tetragramm sondern nur שרי und אלהות• Dieses שדי war auch den Patriarchen bekannt., aber nicht 'ה vgl. Exod. 6, 3. Zwar sagt Job 1, 21 לקח 'Dl |68 לה' נת heisst aber auch von

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