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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 10 · p. Seite 392

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension]
Date
1868-01-01
Page
Seite 392 (sequence 8)
Language
German
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392 Recensionen und Anzeigen. lapsus calami ist es wohl anzusehen, wenn er daselbst den Vater dieses Gelehrten Baruch nennt, während er schon zur Geschichte S. 193 den richtigen Namen desselben Jacob angeführt hatte, wie er sich ausdrücklich in den GA. des R. Meir aus Rothenbürg ed. Cretnona Nr. 32 findet. Bereits früher habe ich in Steinschneiders Haroaskir B. VI, 44 von diesem R. Chajim Paltiel, der, wie ich vermuthe, den Beinamen Wurm hatte, weil er sich nicht allein selbst immer תולעת Unterzeichnete, sondern auch, wie aus den GA. des R. Meir Rothenburg ed. Lemberg Nr. 177 zu ersehen ist, von Anderen חיים פלטיאל תללעת genannt wurde, gesprochen und angegeben, dass er in Magdeburg gelebt habe, wobei ich mich auf dieselben GA. Nr. 476, aus welcher zugleich erhellet, dass er 1291 lebte, stützte, die ausdrückiich קהל כליידבורק חיים פלטיאל תולעת unterzeichnet ist. Auch aus den GA. des R. Moses Minz § 63c, wo der Einrichtungen, die er wie sein älterer College Schabtai ben Samuel (vergl. Jacob Weil 60 § רינים und GA. des R. Israel Brünn Nr. 120, wo היי□ פלטיאל NU lesen ist) getroffen ל gedacht und mitgetheilt wird, dass er oder R. Schabtai die תקנות des R. Jacob Tarn in Magdeburg eingeführt habe, ist zu ersehen, dass Chajim Paltiel in Magdebnrg gewohnt haben muss, wo er eine fruchtbare Thätigkeit entwickelte, denn ausser den von Zunz mitgetheilten Dichtungen besitzen wir von ihm noch viele Gutachten, wie aus den Responsen des R. Meir aus Rothenburg, mit welchem er correspondirte, ed. Prag Nr. 226, ed. Cremona Nr. 32 und 33 und ed. Lemberg Nr. 135, 136, 157, 164 und 476 wie auch aus dem Züricher Seinag (cf. Zunz Ritus S. 216) erhellet und hat er auch Minhagim verfasst, die nicht allein von Klausner und Maharil (תפלח, נוראים ימים und סלכה)? wie Zunz a. a. 0. 8. 22 angibt, sondern auch von R. Israel aus Brünn GA. Nr. 147, wo בכלנהגיל Statt כמנהג NU lesen ist, angeführt werden, 80 dass er, wenn er auch nicht in einer Geschichte der Juden in Erfurt zu erwähnen ist, doch, ebenso wenig wie andere jüdische Gelehrte Magdeburgs, von Güdemann in seiner Geschichte der dortigen Juden hätte übergangen werden dürfen. Ich benutze diese Gelegenheit zum Hinweise auf einige ander6 Stellen, in denen über einzelne Vorgänge oder Persönlichkeiten in der Erfurter jüdischen Gemeinde Nachricht gegeben wird. Auf die in Erfurt stattgehabte Räbbinerversammlung,

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