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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 9 · p. Seite 339

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 9
Article
Notizen zur Geographie Palästina's
Date
1868-01-01
Page
Seite 339 (sequence 4)
Language
German
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Notizen zur Geographie Palästina’s. 339 Da fragte R. Josua: Das Wasser des Oceans ist ja salzig? und der Erstere erwiderte: ״in den Wolken versüsst es sieh". Fast scheint es, dass אולןינוס nur das Weltmeer bezeichnet, denn das ימא רבא אוקינוס Jonat’s. steht nicht vereinzelt da; beide Namen zusammen haben der Midrasch (Berescliit rab. c. 32) אלא שברחו לים הגדול לאוקיטס und Ephraem Syrus (Quaest. in Gen. 2, 12) ao* (סנ(;ב» ^aauoj. Besonders bemerkenswerth ist eine Stelle im Tanchuma (ed. Stettin Bereschit Nr. 7), wo אלקינלס das ägäischeMeer zu bezeichnen scheint, als welches es dem adriatischen Meere (אדליאס), das sonst in den Talmuden, Targumim und Midraschim nirgendwo genannt ist, gegenübergestellt wird. Diese Stelle, die auch sonst Beachtung verdient, lautet: בא ללאה כל כלי שבקש לעשלת עצמו אלוה בונה לו פלטרין בתוך המים וסתם מי נילוס שלא ירח לתוך הים והמים מתגברין וחולין הפלטרין והגביהו אותו ונשאוהו סנהריב עשה לו סלטרין לפני הלבנון במגנין למעלה.למעלה בין שני הרים גבוהים והיו מעינות יוצאות מן ההרים וחולין פלטרין שלו למעלה.. חירם בנה לו פלטרין במגנין בקאדריאסלאוקינוס ״Sieh' nur, wer sich zum Gott erheben will, baut sich einen Palast im Wasser. Pharao errichtete einen Palast im Wasser und verstopfte deshalb die Mündung des Nils, damit dessen Wasser nicht in das Meer gelange. Die Kraft des Wassers (im Meer) hielt den Palast, hob und trug ihn empor (gemäss Ezech. 2,93). Sanherib liess sich am Libanon auf künstliche Art einen Palast zwischen zwei hohen Bergen bauen, aus denen Quellen entsprangen, deren Wasser den Palast trug (gemäss ib. 31, 19). Chiram errichtete sich künstlich einen Palast zwischen Adrias und Ukenos (d. i. zwischen dem adriatischen und dem ägäischen Meere) vergl. meine Notiz ״die Semiramis der Rabbinen" in B. Oh. Jahrg. 8 8. 252, wo vermuthet wird, dass dieser Darstellung die Kunde von den hängenden Gärten zu Grunde liege. 2. In A., B., D. erscheint der See von Tiberias an der zweiten Stelle, wie er auch den in Galiläa lebenden Lehrern neben dem Mittelmeere zunächst in den Sinn kommen musste; in C. und F. wird er gar zuerst genannt, wogegen er in E. erst die sechste Stelle einnimmt. Dieser Name des früheren Chineret-Sees findet sich bekanntlich auch bei Johannes 21, 1 (H ftaXaGOri %% TißeQiados) 26*

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