Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 17 (1868)
- Issue
- Heft 7
- Article
- David Cohen de Lara's rabbinisches Lexicon Kheter Khehunnah
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 259 (sequence 5)
- Language
- German
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rabbinisches Lexicon Kheter Khehunnah. 259 מאד מן האמת והנה המתורגמן נשתבש ואמר שענינו כריתה והמאור 4 Vgl. Lewyהגדול רש״י אמר.... והנוסחא האמתית נול בנ' ופו' .גול .I, 130 8. v Zahlreiche Et}rn1010gieen und Erklärungen, die in neueren Werken als originell und bisher nicht bekannt figuriren, finden sich schon bei de Lara, und zahlreiche IrrthÜrner wären vermieden worden, wenn den Autoren de Lara’s Werk bekannt gewesen wäre. Einige Beispiele mögen hier ihren Platz finden: אספסתא, Klee. Sachs (Beitr. II, 26) zieht zur Erklärung des Wortes eine griechische Glosse heran, die mit dem Worte Nichts gemein hat. Lewy denkt an פסי, sich vermehren, wuchern! Die richtige Etymologie aus dem persischen , die Fleischer bei L. mittheilt und die ich schon in meinem Meletem. Pesc it. p. 27, ohne zur Zeit de Lara zu kennen, angeführt habe, findet sich bei de Lara: □ועתה ראה ג סחרה כי הפשתי חפש מחופש למצו־ח עיקר עניני המלות והוראותיהם העצמיות גם יגיעתי עמדה לי"*ובטלות אשר במפתחות ס׳ ף סנא מצאתי אלספסת לשון פרסי הוא• אפ רו ו רי ן, Wache, Wächter, Besatzung. Lewy schwankt zwischen der Les - Art: אפרהדין (von 7tQ0ddc0), ״providui (!) eigentlich vorher oder von Weiten Sehende, daher Versorger, Wächter, Wachen" und איפרוורון von TtQOOQaco. Auch Fleischer’s Etymologie aus dem Persischen (Nachtrag zu L. 1, 418) ist unhaltbar. Das Richtige hat. schon de Lara in Jr David und Ket. Keh.: cpQovQcc, cpqovqiov, Wache, Besatzung, Posten. אקל פרי ן emendirt Sachs (Beitr. II, 178) im Midr. zu Ps. 45 aus אלקפרין und erklärt das Wort richtig durch aquiliferi, Fahnen- (Adler)-Träger. Dasselbe ist schon bei de Lara zu lesen: אקלפרין הומייה היא זו וענינה נושאים הנם ע״ש שהיה מצוייר בו תבנית נשר שהיא אקואילא בר׳ ופרין נושאים. ביין im Midrasch nach Sachs, Beitr. II, 152 — ßaiov, Palmzweig, schon in Jr David und K. K. erläutert. בסתייר — vestiarius, Garderobenmeister (Sachs I, 167). Das Richtige schon bei de Lara aus dem Glossare des Joh. Meursius. 20*