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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 7 · p. Seite 250

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 7
Article
R. Abraham b. Isaak, Ab-bet-din aus Narbonne
Date
1868-01-01
Page
Seite 250 (sequence 10)
Language
German
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250 R. Abraham b. Isaak, chischen Sammelwerke von Simon Kairo, Jehudai Gaon36), Isaak ibn Giat37) und Jehuda b. Barsilai38) zu Rathe gezogen. Wir begegnen deren Decisionen fast auf jeder Seite des Eschkol, wir haben es also durchaus mit keiner neuen Schöpfung zu thun; aber es muss anerkannt werden, dass der Verfasser die früheren halachischen Sammelwerke in vielfacher Beziehung, in Form wie in Inhalt, vervollständigt hat. Er ist jedenfalls der erste bedeutende französische Codificator und hat auf die spätere Codiflcation der Halacha einigen Einfluss geübt. Der Orchot Chajim38) desR. Ahron ha-cohen aus Lünel, der Kol-Bo39), Menachem Recanati in den Decisionen40), Schibbule haleket41) des Zidkia b. Abraham und Moses aus Coucy43) bringen längere Auszüge aus dem Eschkol. Die anderen Codices43) citiren ihn seltener. Durch den Jad ha-chasaka Maimunis44) und den Tur R. Jacob b. Ascher's 36) Halachot Gedolot und Halachot Pesukot werden als zwei verschiedene Werke citirt. Der Behag־ lag ihm also noch nicht in seiner gegenwärtigen Verfassung vor. Ver gl. Auerbach’s Commentar zum Eschkol p. 3. Kerem Chemed. 6. Band. p. 236. Ausser Jehudai Gaon werden, aber seltener, die meisten Gaonim citirt. 37) Eschkol p. 10, 33 u. a. m. Vergl. Halachot des R. Isaak ibn Giat ed. Bamberger Einleitung p. 4. *8) Meistens schlechthin Halachot des R. Jehuda b. Barsilai und Eschkol p. 2, 64 u. a. na. *8) Einleitung zum Eschkol p. 6. 59) Der selbst dem Orchot Chajim zu Grunde liegt. 40) Vergl. Zunz’ Analekten in Geigers Zeitschrift 1836. 2. Bandp. 308. 4') Nr. 2, 3, 15 und weiter. 4סמ״ג ף Nr. 231, 248. 43) Joseph Karo hat ihn bei der Redaction des Bet Joseph nicht vor sich gehabt. Vgl. Vorrede zum Bet Joseph; er kannte ihn nur ans Citaten, daher ist es erklärlich, dass zuweilen Stellen aus dem Eschkot citirt werden, die sich daselbst nicht vorfinden. Vgl. Bet. Joseph Nr. 39. Vgl. Einleitung zum Eschkol. 44) Die Glossen des R. Meir ha-cohen zu Maimuni citiren oft den Eschkol unter der Bezeichnung יסוד. Vergl. Hilchot Jom tob VH:

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