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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 4 · p. Seite 148

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 4
Article
Die Commentarien des Ephraem Syrus im Verhältnis zur jüdischen Exegese
Date
1868-01-01
Page
Seite 148 (sequence 8)
Language
German
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148 Die Commentarien des Ephraein Sy ras im Verhältniss jüdischen Tradition zurückzuführen1). Es bleibt nun noch zur kritischen Würdigung seiner Commentarien zu untersuchen, wie weit seine Kenntniss und Benutzung der LXX sich erstreckt. Zwar findet sich in den Commentarien zum Pentateuch die griechische Uebersetzung nirgends ausdrücklich citirt2), jedoch muss Ephr. sie wohl gekannt haben, wie sich aus dem Scholion zu Gen. 1, 23), einem ungedruckten Scholion zu Gen. 41, 454) und mehreren stillschweigend nach der LXX citirten Stellen5) ergiebt. Ob nun diese Benutzung der LXX dadurch zu erklären ist, dass Ephraems Text mit einzelnen syrischen Glossen aus den griechischen Geb ersetz ungen versehen war6), oder dass er durch Kenntniss des Griechischen zur Vergleichung derselben befähigt war7), kann hier, wo nur die Commentarien zum Pentateuch in Betracht gezogen werden sollen, nicht entbehalten, weil er נ/!צר — des Festes wegen versammelt nahm (cf. Gesenius W. B. 8. v.) I. Regg. 7, 21 und po ^2״ und jj!£3 (460 A) cf. Kimchi a. 1. י) Vgl. ausser den oben 6. 142 Note 2 angeführten Stellen noch Gen. 6, 16 p. 147 E: und Onk. a. 1. נה1ר, ferner Lev. 24, 11 p. 249 A. 2) Sonst citirt er den Jaunoio I. Regg. 14, 3 p. 480 B; Arnos 6, 1 öpp. II p. 263 C; Zach. 11, 15 II, 304 C und Jonali 3, 4 v. Assem. B. 0. I, 70. Tr , 7> p p r V P V 7> V p > > 3) V. p. 116 E: V20) Lw) X»; . LOJA.0 JL.^ . 0*030 OJOJL JAjlO&d JJo jj K’J LXX aoQctxog crnata6nev(X6T0g. 4) Bei Pohlmann 1. 1. I, p. 22 aus ‘Cod. Vat. 103:;ס|6נ JL?jaI Jüüojlj Jfcjup jja*2>Jkx>0 w.o^ ^goAoSCLX.jj jjop XvOojLJ; cf. LXX a. 1. 9AasvEd' ftvyaTEQa TlEtEcpQri hgicog *HUco7t6Xscog. 5) Gen. 6, 2 opp. 111 564 E A.v2> vlol tov &eov; die echte Lesart jhat er I, 49 D und 146 B; Gen. 6, 3 j )ftnsro 146 D — iv xolg avQ'Qconoig tovxoig, nach der Pesch, citirt er dieselbe Stelle p. 49 C. Geber Gen. 49, 6 8. o S. 143 Note 1. 6) S. Herzog’s Real-Encyclop. IV 6. 87. 7) V. So er. Hist. Eccl. II, IX eTtu xa 'EXXrfvcov naidEvO’slg 7zcepcc z<p xr\vw,avxu iv ,Ediarj imdrjtiriGciVTi, TecuSsvxij cf. Assem. B. 0. I, 48. Wäre diese Frage ausser allem Zweifel (vgl. jedoch dagegen Tillemont mäm. eccl. t VIII Note XII p. 1280), so könnte man auch allenfalls annehmen, dass er wie Chrysostomus und Theodoret (cf. Ernesti narrat.

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