Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 17 (1868)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Die Commentarien des Ephraem Syrus im Verhältnis zur jüdischen Exegese
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 143 (sequence 3)
- Language
- German
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zur jüdischen Exegese. 143 näher kommt1 2), oder endlich mit dem hehr. Texte, wo die Pesch, die Lesart der LXX wiedergibt®). In diesem letzteren Falle nun kann kein Zweifel darüber obwalten, dass Epliraems Lesart den Vorzug verdient und dass die Uebereinstimmung der Pesch, mit der LXX zum grossen Th eile von Jacob von Edessa herrührt, der nach dein Zeugnisse des Barhebraeus (v. Assetn. B. O. II, p. 336) die Pesch, nach der LXX oder nach der hexaplarisch-syrischen Uebersetzung redigirt hat, zumal, da sich sogar an einzelnen Stellen nach weisen lässt, dass Jac. v. Edessa noch die ächten Lesarten vor sich gehabt und verändert hat3). Es bleibt aber noch die Frage: wie steht es mit den übrigen Varianten bei Ephraem? Lind seine Lesarten immer die ursprünglichen, oder hatte die Pesch, schon zu seiner Zeit Einendationen von einer anderen Hand erfahren? Oder rühren jene Varianten daher, dass Ephr. ausser der Pesch, noch einen anderen Text, den hebräischen oder griechischen benutzt hat? Für die Benutzung des Urtextes oder der LXX würden wenigstens die Stellen sprechen, wo er sich auf den Ebroio tfyaS), ') Gen. 49, 6 Pesch, pajt >poj*ooJ!bo עקרו שור, Ephr. 187 B )iojSx — LXX ivsvQoaoTcrjaav tccvqov; Exod. 24, 15 P. )jlQע j3£qdo Ephr. 223 C erg. wqjuo — LXX. cf. Exod. 15, 15 p. 217 B Exod. 37, 1 p. 228 D JJj Jsxub und Deut, 23, 4 o;^)? mit LXX a. 11. 2) Gen. 4, 8 P. )ixiaso — iv itedia, Ephr. 41 E 11בשדה — 3*1בב; Gen. 6, 2 jcuojaiS? — vloi zov Q'aov, Eplir. 49 D und 146 B )יצב vgl. S. 105; Exod. 15. 21 -— aewftav, Ephr. 216 B •שירו’; ifj 50, 10 P. )י^סר( ©,}סי" iv zoig oqbgi ncä ßosg, Ephr. 18 B o— בהררי אלף. 3) So ist Gen. 28, 9 für מחלת בת יישמעאל die Lesart Aiaab in der Pesch, (nach 36, 3) geändert, nicht die ursprüngliche, wie Perles L 1. p. 35 annimmt; denn Ephr. und auch Jac. v. Edessa müssen die Lesart &Jx> noch gehabt haben, wie man aus der Erklärung Ephr. (174 F) und der des Jac. v. Edessa (175 C) ersieht. Ebenso hatte Jac. v* Ed. Gen. 36, 2 für *בת ■צבעון die ächte Lesart (ib.), wofür unsere Pesch. LXX hat.