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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1868-01-01 · Heft 2 · p. Seite 66

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
17 (1868)
Issue
Heft 2
Article
Die Commentarien des Ephraem Syrus im Verhältnis zur jüdischen Exegese
Date
1868-01-01
Page
Seite 66 (sequence 3)
Language
German
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66 Die Commentarien des Ephraem Syrus im Verhältniss Berichte veranlasst haben (s. Genesis v. Knobel 8. 249 f.), vereinigt er durch die einfache Erklärung, Esau habe ausser den beiden 26, 34 genannten noch drei andere Frauen gehabt, Basmath sei nur der spätere Name der Machlath (174 F, cf. Jon. ית בשמת היא מחלת)? und der Sohn dieser Machlath sei jener Beuel, der (36, 4) Sohn der Basmath genannt wird. Diese Erklärung, sie mag befriedigen oder nicht, zeigt doch wenigstens, dass Ephr. ebensowenig wie der Midrasch es verabsäumt hat, auch auf die sachlichen Schwierigkeiten des Textes genau einzugehen, wiewohl ihre Erklärungen nicht immer den Anforderungen der einfachen Interpretation entsprechen. Weniger glücklich ist Ephraem8 Bemerkung zu Num. 10, 29: Beuel sei der Vater des Hobab gewesen und Hobab der Vater des Jethro; Vater und Sohn heissen beide Schwiegervater des Moses, obgleich eigentlich Jethro sein Schwiegervater war (254 D). Ephr. hat übersehen, dass nach seiner Erklärung Exod. 2, 18 ״ihr Vater Beuel“ ihr Urgrossvater (sc. nach der Genealogie Beuel-Hobab, - Jethro etc.) aufgefasst werden müsste, was doch wohl Niemand zugeben wird. Besser ist es, nach der Hagada Jethro und Beuel für eine Person zu nehmen, obgleich der Grund dieser Identificirung (v. Exod. B. cap. 1: |רעואל ןך יתרו שנעשה ריע לאל) wenig befriedigt (vgl. Knobel Exodus Seite 20). Bisweilen geht die Hagada davon aus, dass sie ähnlich klingende Namen verschiedener Personen als Bezeichnungen einer und derselben betrachtet und das von der einen Bekannte auf die andere überträgt. Dasselbe thut auch Ephr., und zwar ohne Bücksicht auf Kritik und wissenschaftliche Exegese. So identificirt er Hiob mit Jobab, dem Sohne Serachs (Gen. 36, 33) und macht ebenso wie die bekannte jüdische Tradition (Baba Bathra 15 a) Moses zum Verfasser des Buches Hiob (opp. II, 1: *JVj *♦£> JvoAoo . . . Jjiqx); cf. I, 184 F, Gen. B. c. 57 und Ibn Esra zu Gen. 36, 33). Hieronymus knüpft, übereinstimmend mit einer anderen Tradition, an das im Buche Hiob und in der Genesis 1. c. vorkommende Uz an, was auf dieselbe Identificirung des Jobab mit Job hinausläuft (1. 1. pag. 140 A und 145 F; cf. LXX zu Hiob Cp. 42 a. E. ’Iaßccß 6 %0iloviisvog ’Iolß). Wenn der Talmud (1. c.) das Buch Hiob als poetisehe Fiction bezeichnet, so ist hiermit die Frage nach der Person

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