Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 16 (1867)
- Issue
- Heft 9
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1867-01-01
- Page
- Seite 355 (sequence 8)
- Language
- German
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Recensionen und Anzeigen. 355 die denn auch vollständig ausreichen. (Wenn der Verfasser daher in der hebräischen Einleitung sagt, diese Traditionen sind nicht von Hieronymus כאשר הוכחתי בראיות ברורות בהקדמה 80 (לתלק אשכנזי gehört dies mehr zur Kategorie der hehr. Hyperbel). Wir wollen nur noch kurz den Quellennachweis für die in diesen Quaestiones befindlichen Traditionen durchgehen und ihn mit einigen Bemerkungen begleiten, wie sie sich uns während der Lectüre desselben aufgedrängt haben. S. 8 יתר הישמעאלי ist die Lesart in der Chronik 2, 17, in 2. Samuel 17, 25 hingegen יתרא הישראלי und die 70 zu Samuel haben gar für 9 ישראליIegQarikCfqg d. i. יזרעאלי. Unser Verfasser wirft nun die Frage auf, für welche von diesen drei Lesarten wir uns entscheiden müssen, und meint, dass der lateinische Autor uns auf die rechte Spur führe. Dieser bemerkt nämlich zu den angeführten Namen in der Chronik: ״In Paralip. filius Jether Ismaelites. In Regum: filius Jethra Ismaelites. Jethra: residuum, Jether: modicum residuum.“ ״Ihm ist also die verschiedene Lesart gar nicht bekannt“,, ״es unterliegt also keinem Zweifel, dass auch in Samuel die ursprüngliche Lesart יתרא הישמעאלי gewesen.“ Wir müssen gestehen, dass für uns der Zweifel noch gar nicht gehoben ist. Die altern 70 sind uns mindestens ebenso glaubwürdig wie dieser latein. Verfasser, und sie haben3IsgQccriUtrigי das doch dem ישראלי näher steht, als dem ישמעאלי. Ja noch mehr, im Midr. Ruth rab. IV sagt R. Jos. b. Lewi Folgendes (was vom Verfasser nicht citirt wird): כתוב אחר אומר יתרא הישמעאלי וכתוב אחר אומר יחרא הישראלי. Also auch der Midrasch hat eine verschiedene Lesart gehabt, und er ist doch wohl ebenso authentisch wie der Autor aus dem neunten Jahrhundert? Nach der Beweisart des Verfassers muss ja gerade die citirte Stelle des lateinischen Autors verdächtig werden. Er hat יתר und יתרא, während der Midr. überall יתרא hat und keine verschiedene Lesart darin kennt, man müsste also nach dem Verfasser daraus schliessen können, dass auch in der Chron. ״die ursprüngliche Lesart“ יתרא war, Aber es lässt sich eben aus all’ diesem nichts beweisen, weil die Lesarten schwankend waren. S. 12 zu 41 ,4 ,2 אלישמע bemerkt der Verfasser: ״Dieser Elisama ist, wie aus Jeremias (41, 1) hervorgeht der Grossvater