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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1867-01-01 · Heft 5 · p. Seite 183

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
16 (1867)
Issue
Heft 5
Article
Beiträge zur samaritanischen Pentateuch-Übersetzung und Lexicographie
Date
1867-01-01
Page
Seite 183 (sequence 10)
Language
German
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IRI
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|p..rן {- *■, 1 -׳ . . Uebersetzung und Lexicographie. IW jetzt noch gar nicht beachtet worden ist. Der Vers lautet iiii heb!-. Texte ותקח צפרה צר ותכרת את ערלת בנה ותגע לרגליו ותאמר כי התן דמים אתה לי• Es ist klar, dass die sam. Uebersetzer, die im vorhergehenden Verse ׳;, הבליחוzur Eile antreiben" übersetzten, diesen Vers nicht seinem Wortlaute nach geben konnten. Es ist unmöglich, dass Gott Mose habe tödten wollen, denn dieser kann sich unmöglich eines Verbrechens schuldig gemacht haben. Am wenigsten aber kann die Bibel Mose des Vergehens anklagen, seinen Sohn nicht beschnitten zu haben, da dieses nach samaritanischer Auffassung, unter allen Umständen am achten Tage stattzufinden hat; es ist also nicht denkbar, dass erst Zippora, um den göttlichen Zorn zu beschwichtigen, die Beschneidung ihres Sohnes vornahm. Alles, was an diese religiöse Ceremonie erinnert, musste daher wegfallen oder verwischt werden, selbst auf die Gefahr hin, dass sich die ungereimteste Uebersetzung ergeben und jedes Verständniss diesei* Stelle dadurch verloren gehen sollte, üin die gezwungene und geradezu lächerliche Uebersetzung der sam. Paraphr. zu begreifen und an das Unsinnige derselben glauben zu können, wollen wir zunächst die des Abu-Said betrachten, die also lautet: L^aaaj 3)*LA, KäjUo Ji jhs> yA0j.fi 68״ ergriff Bedrängniss die Zippora; da entfernte sie das Verächtliche, das sie erbaut hatte, näherte es seinen Füssen und sprach: ein theurer Verlobter bist du mir!" Die Interpretationskunststückchen, deren sich Abu-Said bediente, um den Bericht von der verspäteten Beschneidung des Sohnes von Mose hinwegzuescamotiren, sind demnach folgende. Zunächst leitete er צר von צרר ,,bedrängen", ab und fasste es als substantiv. ,,Bedrängniss“, das er als subject. auf צפרה bezog; ערלה nahm er im figürlichen Sinne ,,unschön, verächtlich", KJbAj4) בנה aber leitete er von בנה, bauen, ab und fasste דמים in der Bedeutung 3) So liest Cod. A. beiKuenen: die Leseart giebt keinen Sinn. 4) ערלה, Vorhaut, übersetzt er gleich Saad. immer KäJl'i ל vergk seine Uebersetzung zu Genes. 17, 11. 14. 23 u. s. w.

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