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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1866-01-01 · Heft 12 · p. Seite 465

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
15 (1866)
Issue
Heft 12
Article
Beiträge zur hebräischen Sprachforschung und biblischen Exegese
Date
1866-01-01
Page
Seite 465 (sequence 11)
Language
German
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'*׳-v ׳י רן * * ^־5־ cc*. ׳ T?*.'־* הן ׳, ■י fjr^ ר**«? nih&'“biblisch'en Exbgese. - * befurchten lässt (Antiq. 4, 8- 20). Dieses Verbot lautet im Deuteron. 22, 9 also: אשר V7D. NtzhyS ׳Vtyß jp ' ^3 jn|IVt£ תזרע ותבואת הפלס" Von der Septuaginta, die fw? ayictofrij to ysvvritia übersetzt, bis auf die neuesten Uebersetzer und Ausleger wird תקדש in der Bedeutung heilig werden, und als Prädicat der Nominative: הבלאה und לתבואת aufgefasst. Knobel fügt hinzu: ״Damit der Ertrag, nämlich sowohl die gezogene Saat, als auch die Ernte der Weinpflanzung nicht dem Heiligthume und dessen Dienern verfalle (s. Lev. 6,11), nicht als etwas Verbotenes confiscirt werde." Das ist falsch und die Berufung auf Lev. 6, 11 nicht zutreffend; Erzeugnisse vermischter Gattungen durften weder dem Heiligthume, noch dessen Dienern zugewendet werden, sondern mussten der Vernichtung durch das Feuer preisgegeben werden (vgl. Cholin fol. 115a). Knobel schöpft hier aus trüber Quelle, und wäre er hier, wie an so mancher andern Stelle, den jüdischen Auslegern gefolgt, die in Allem, was in das praktische Leben übergegangen ist, allein competent sindso würde er dieser irrigen Auffassung ausgewichen sein. Dass חקדש m dem Sinne heilig werden hier ganz unpassend ist, hat bereits ftaschi gefühlt und sich auf den Chaldäer berufen, der dieses Wort durch: תסתאב wiedergibt, ohne jedoch die eigentliche Etymologie des Wortes zu ahnen. Ibn Saruk (citirt von Ibn Esra z. St. und von Profiat Duran in seinem ״Maasse Efod" S. 77, ed. Wien 1865) ist der einzige, der an קדש denkt und erklärend hinzufügt: בעבור שיתערב זת עס זד? ohne dass diese Erklärung gebührende Beachtung gefunden hätte2). Wir übersetzen: ״Du sollst nicht besäen deinen Weinberg mit zweierlei Gattungen, damit du nicht zum Bastardgewächs machst die Vollfrucht, nämlich den Samen, den du aussäest und den Ertrag des Weinberges." תקדש ist demnach 2. Pers. masc. mit transitiver Bedeutung, המלאךן ist Objectsaccusativ und be- *) Hiernach sind zwei Druckfehler in Kirchheim’s Koten zu Ibn G-anaeh’s ״Sefer Harikmah“ (S. 244, ed. Frankfurt a. M. 1856) zu verbessern, wo es heissen muss: $אשר פירושו על חקדש מגזרת קך נראה?1אי.

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