Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 15 (1866)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Über den frühzeitigen Gebrauch der indischen Ziffern bei den Juden
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 386 (sequence 12)
- Language
- German
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S83 7Vü^ ״’', ־׳?י ׳־ )1 י. **- ,r ץ * Uefcer den frühzeitigen Gebrauch der indischen Ziffern oder in eine gerade und eine ungerade [5 2 •43 ־] zerlegen), die der ״eins•‘ nicht zukommen, auf’s Klarste zu beweisen, dass dieselbe eigentlich zu den Zahlen nicht gehöre und schreibt schliesslich zu den Sephirot zurückkehrend: ^ולפיכך אמר בער כ״י ־עשר ספירות כי בסירינו האחד מהעשרה (1—10) נשארו תשעה והם סוף המנין המצוי בחכמת היוצר יה' שמו ועליהם יסובב כלל מנין שבעולם ולסי׳ שמו בני הודו אותיותיהם תשע אותיות, וכבר דברתי כעני! זה בדברים נצחים חוקים מאלה בספרי.אשר חברתי בחשבון בני הורו. Fügen wir nun noch hinzu, dass in einem Manuscripte der Pariser Bibliothek (nach Cannoly Zion I., 8.47) das letztgenannte Werk vom Autor mit den Worten citirt wird: (?חסאב (=- חשבון יאלגובר בחשבון אנשי אל היגד so können wir, ohne weiter auf den Werth oder Unwerth seiner Erklärung der Jezirah-Stelle Rücksicht zu nehmen, als das evidente Resultat dieser Anführerngen aussprechen: Dunasch ihn Tamim hat um die Mitte des 10. Jahrhunderts eine eingehende Kenntniss des indischen Zahlensystems besessen, und hat früher schon über indische Arithmetik, und das sogenannte al־Gebr (eine Methode der Analyse unbestimmter Gleichungen) ein eigenes Buch geschrieben. Nun ist aber nicht anzunehmen, dass Dunasch als der Erste unter den zeitgenössischen jüdischen Gelehrten von der neuen mathematisehen Doetrin Kenntniss gehabt habe: wäre dem so, würde er es sicherlich nicht verschwiegen haben. Es ist auch eben so wenig denkbar, dass er in Kaiman etwa durch Araber in diese Doetrin eingeweiht wurde, denn die Araber Nordafrica’s hatten gar keine indischen Ziffern, sie nahmen das System nur im Principe auf, bedienten sich aber arabischer Buchstaben als Ziffern, jener Zeichen, die heute noch als Ziffern der Araber bekannt sind, Dunasch dagegen spricht immer ausdrücklich und mit Nachdruck von Zahlen und Zeichen der Inder; es ist im Gegentheil mehr als wahrscheinlich, dass auch die älteren Zeitgenossen D.’s und besonders seine Lehrer: Isaak Israeli, Saadia Gaon (durch seine Schriften) und vorzüglich Isaak ben Salomo, auf den er sich oft beruft, mit denselben Kenntnissen in diesem Wissenszweige vertraut gewesen, was um 80 gewisser ist, als in jener Zeit alle Gelehrsamkeit eine universelle war, und die Beschäftigung mit Astronomie und deren Hülfswissen-