Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 15 (1866)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Über den frühzeitigen Gebrauch der indischen Ziffern bei den Juden
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 5)
- Language
- German
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׳V -"׳ י י ׳ V-?""7' ׳' ,׳' י - יy ' 'CvfrM.;f^?:V 4-ל/ 258 Ueber den frühLeititzen 'öet^aücli gesprochen hat: וכן הוא האמת בתכונה שבעים שנים הולכים מעלה אחת י• וכן ראיתי בנסיון (Fixsterne) הכוכבים הקיימים מבטלמיוס וער עתה* Noch weniger ist hier der Ort, die Behauptung neuerer Gelehrten zu vertheidigen, dass R. Josua bereits den Halley’schen Kometen kannte. Aber das Eine scheint unwiderlegbar aus der ganzen interessanten Stelle hervorzugehen, dass sich R. J. in Betreff der beiden Gelehrten R. Elieser Chissma und R. Jochanan durchaus nicht einer blossen Hyperbel oder einer orien* taiischen Redefigur bediente: שיודעים לשער כמה טסות בים; sondern dass die Genannten in der That die Tropfen im Meere zii berechnen und zu zählen vermochten, und dass dieselben wirklich derartige Versuche machten und anstellten.1) Wir haben hier also dasselbe Verfahren, welches Buddha und Archimedes anwendeten, um die Uratome einer indischen Meile und die Staubkörnchen in dem Rauminhalte des Weltalls zu messen — und nur das Object des Rechenexperimentes ist verschieden. Anstatt der Uratome und Staubkörnchen berechneten die Schüler des R. Gamaliel die Tropfen im Meere — und deren gigantische Aufgaben erregten mit Recht die Bewunderung des R. Josua, der selbst ein gründlicher Astronom und Mathematiker war. Jedenfalls steht fest, dass diese arithmetischen Experimente und Productionen, die höchst wahrscheinlich von Indien aus ihren Umzug bei allen gebildeten Völkern hielten, gleichsam ein Lieblingsthema der alten Mathematiker bildeten, um die Grösse und Erhabenheit ihrer Wissenschaft daran auf eine glänzende Weise zu manifestiren. Auch im Mittelalter beschäftigte man sich noch gern mit solchen Rechenaufgaben, und durch einen günstigen Zufall sind uns in einem 1846 veröffentlichten Bruchstücke nähere. Aufschlösse über diesen Gegenstand erhalten worden. In unser» frühem Artikeln haben wir nachgewiesen, dass Hai Gaon, l) R. Josef Salomon del Medigo soll in seinem 1629 erschienenen Elim dieses Kunststück versucht und die Tropfen im Meere wirklich berechnet haben.