Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Die hebräischen Traditionen in den Werken des Hieronymus
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 466 (sequence 7)
- Language
- German
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466 Die. hebräischen Traditionen 16. Ibid. שערייס• Dass der Prophet in seinem Bilde sich gerade der ״Gerste“ bedient, durfte bei der symbolischen Deutung dieses Verses nicht bedeutungslos erscheinen. Das Targum sieht darin die oben erwähnte Anspielung auf die Omer-Gabe,, welche (nach Sota II., 1 und Menaclioth 68b.) von der Gerste gebracht werden musste. Kimchi meint, dass mit dieser Thiernahrung auf den vor der Gesetzgebung gleichsam noch thi6rischen Zustand des befreiten Volkes — עד שקבלו את התורה היו כבהמות ־ כסוס כפרד אין הבין" hingedeutet sein solle. In ähnlicher Weise erklärt es auch Hieron., der diese Ansicht mit dem Beispiel von dem der Untreue verdächtigten Weibe, welches ebenfalls das Opfer von Gerstenmehl zu bringen hatte, belegt. Er sagt: Et quia vir um non habet — d. i. die Zeit vor der Gesetzgebung — nonvescitur cibo hominum, frumento et legumine, sed kordeo irrationabilium jumentorum. Unde et in Lege mulier, quae a marito accusatur adulterii in potione zov iXsyiiov i. 6. convictionis, quando arguitur in peccato, farinam accipit hordei; quae eniin imitata est equos et mulos, quibus non est intelligentia, equorum atque mulorum sustentatur alimentis. Diese Deutung des Ger- 8tenOpfers der des Treubruchs überführten Frau (Num. 5, 15) ist eine haggadische, und es ist zu verwundern, dass Hieron. sie nicht als ״hebräische Tradition“ anführt, um so mehr, als sie bereits in der Mischna (Sota II., 1) sich findet [7)ר' גמליאל אומר כשם שעשתה מעשה בהמה כך קרבנה מאכל בהמה], und zwar ebenfalls bei Gelegenheit des Gersten-Omers. 17. Cap. IV., v. 14. הקדשות• Nachdem Hieron. sämmtliche älteren Versionen zu diesem Worte angeführt — Aquila: EvrflAayfis* vovg; Symmachus: szatgag; Theodotion: ^coQiG^vovg•, LXX: zszslsc^svovg; — entschliesst er sich zu folgender Erklärung: Sciendum autem, quod in praesenti ״Cedesot“ meretrices IsQsiug i. 6. sacerdotes Priapo mancipatas, vocet; einer Erklärung, die 7) Im Jalkut I, No. 707 ist für א״ר גמלא zu lesen א״ר גמליאל.