Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Die Disputation des Bonastrüc mit Frai Pablo in Barcelona
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 430 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2829132-2829318-2829330-2861694--09549-2861749- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
sibi data Licencia dicendi omnia quaecunque vellet in ipsa dis .putacione; quarum ratione licencia a nobis et fratre Raymundo de Pennaforte . . sibi data in dicta disputacione, de predictis non tenebatur in aliquo“. Ganz dasselbe referirt Nachmani gleich im Eingänge seiner Disputationsschrift: צח־ו’אותי אדוננו המלך להתוכה עם פראי פול בהיכלו לפניו בברצלונה ואען ■ואומר : אעשה מצות ארוני, אם תתנו לי רשות לרבר כרצוני ואני אבקש, רשות המלך ורשות פראי רמון רפינאפורטי והביריו אשר בכאן ענה פראי רמון ובלבד שלא תאמר בזיונות: אמרתי לו איני רוצה להיות בדינכם אבל שאומר כל רצוני בענין הויכוח כאשר אתם אומרים כל רצונכם ואני יש לי רעת מדבר בדרך מוסר אבל ברצון נפשי יהיה * ונתנו לי רשות.כולם לדבר כרצוני* Ich recapitulire. Es kommt bei beiden Disputationen ganz dasselbe vor: Zeit (1263), Ort (Barcelona am Hofe des Königs), Umstände (dieselben anwesenden Personen), Art und Weise der Aeusserung, sogar die Stadt der Disputatoren (Gerona), oder vielmehr es ist ein und dasselbe Factum und nur die Namen der dabei handelnden jüdischen Magistri machen es zu zweien. Wie, wenn nun auch die Namen identisch sind? Ist es nicht bekannt, dass die Juden Südfrankreichs und Nordspaniens zweierlei Namen führten, einen landesüblichen und einen jüdisehen? Nimmt man nun an, dass Nachmani oder Mose ben Nachman aus Gerona auch den Namen Bonastrüc de Porta geführt hat, so erscheint Alles in bester Ordnung. Ein allerdings nicht sehr schlagender Beweis Hesse sich dafür anf(ihren. Salomo Duran stellt in seinen Responsen (שות הרשב״ש No. 291) die Genealogie seiner Familie einerseits von Nachmain und andererseits von jenem Jona aus Gerona auf, welcher Maimuni’s Schriften in Paris verbrennen liess und später seinen Fanatismus bereut hat. Mose Nachmani’s Sohn Salomo hatte Jona Gerudi’s Tochter zur Frau, und ihr erstgeborener Sohn sollte gewohnheitsgemäss Mose genannt werden, nach dem Grossvater väterlicherseits. Nachmani bestand aber darauf, dass sein Enkel den Namen des kurz vorher versterbeneu mütterlichen Grossvaters Jona führen sollte. Von diesem Jona II. ben Salomo stammten ab,Salomo II. und Jona III. mit dem Beinamen Desmaestre. וכשנפטר ר' יונה 4 * 4 היתד! בתו