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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1865-01-01 · Heft 7 · p. Seite 271

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
14 (1865)
Issue
Heft 7
Article
[Rezension]
Date
1865-01-01
Page
Seite 271 (sequence 3)
Language
German
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Recensionen und Anzeigen. 271 des Mindergeübten bat er 3) auch die Ueb er Schriften der Artikel deutsch übersetzt, 4) die vorkommenden technischen Ausdrücke erklärt und überdies 5) einen kurzen Abriss vom Zwecke und Inhalt der Massora gegeben. So bearbeitet, und auch in seiner äussern Form splendid ausgestattet, kann also das Buch sowohl Massoreth-Kundigen als Unkundigen mit Recht empfohlen werden, Festeren, zur eingehenderen Belehrung, und Letzteren, um sich eben eine richtige Ansicht und Keimtniss von dieser Wissenschaft zu verschaffen. Obgleich wir □ns nun in eine ausführliche Inhaltszergliederung des Buches der Vielseitigkeit des Stoffes wegen hier nicht einlassen können, so halten wir uns denn doch im Tateresse der Wissenschaft verpflichtet, einiges in den einleitenden und nachweisenden Bemerkungen des Herausgebers Uebergangene, zweifelhaft Hingestellte oder nach unsrer Ansicht unrichtig Aufgefasste in Folgendem einer näheren Betrachtung zu unterziehen, Seite X der Einleitung nimmt der Herausgeber gegen Levita’s Angabe an, Ben-chajim habe bei seiner Bearbeitung der Massora nicht aus dem vorliegenden Buche geschöpft Die dazu beigebrachten Gründe erscheinen uns jedoch nicht haltbar genug. Aus ihnen lässt sich blos der Schluss ziehen, dass sich vom Buche selbst variirende Texte vorfanden, wie dies bei den meisten derartigen Schriften der Fall ist und wie auch wirklich Michlol S. 112 eine Stelle aus dem Buche angeführt wird, die in unserer Ausgabe nicht steht. Es wird darum Levita’s Zeugniss um so weniger zu bezweifeln sein, als er nicht allein Zeitgenösse Ben-chajim’s war, sondern auch zur Zeit der Herausgäbe seines Mass. hamsoreth in derselben Stadt wenn nicht gar in demselben Hause (in Bomberg’s Offlein) sich auf hielt, wo auch Ben-chajim gewohnt hatte, daher mit Sicherheit nach Ben chajim’s Hülfsmitteln sich erkundigen konnte und es auch gewiss gethan haben wird. Zudem machen es ja auch so mancherlei eigentümliche Aufstellungen, die die gedruckte Massora mit unserm Buche übereinstimmend hat und von welchen wir weiter unten einige kennen lernen werden, evident, dass Ben-chajim dieses Buch wohl bekannt gewesen ist. Ad Nr. 1 der Nachweise ist zu Buchstabe Aleph zu ver-

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