Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 14 (1865)
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1865-01-01
- Page
- Seite 77 (sequence 3)
- Language
- German
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■ . Recensionen und Anzeigen. 77 allgemeinen Namen ״ מסורר־ז iai Hinblick auf den in der Note versuchten Nachweis, wie gerade aus jener.Stelle zu ersehen sei, dass ben Balaam unser Buch nicht gekannt und vielmehr die Bemerkung einer Massora parva gemeint habe. Eine andere Unklarheit im Ausdrucke findet sich noch in Nr. 22, wo gesagt wird, dass der betreffende Artikel ebenso M. f. 16, jedoch mit Weglassung von ללהילופיהון als Gegensatz des vorigen angeführt werde, was aber insofern unrichtig sei, als er dadurch den Sinn des vorigen erläutere und wofür es etwa heissen muss, dass die Weglassung des gedachten Wortes darum unrichtig sei, weil durch dasselbe der Sinn des vorhergehenden Artikels erläutert werde, was daher in der M. f. nicht geschehe. — Zu Nr. 76 wird unter Hinweisung auf eine von Heidenheim erwähnte handschriftliche Notiz darauf aufmerksam gemacht, dass aus derselben zu ersehen sei, wie Rabbenu Gerschom Meor liaggo- Iah sich nicht für zu gross gehalten habe, selbst die Massora abzuschreiben. Allein dies ist nichts Neues, und bereits Zunz Zur Geschichte S. 118 und 187 f. weist darauf hin, dass R. Gerschom von dem Pentateuch, den Massoratäbellen, der Mischna und Gemara eigenhändige Abschriften angefertigt habe. Vergl. auch Lebrecht: Handschriften und erste Ausgaben des babylon. Talmuds S. 28, wo jedoch mit Unrecht behauptet wird, dass nur die Franzosen dem R. Gerschom den Ehrentitel מאור המלח geben, da er auch von deutschen Gelehrten, wie z. B. von R. Ehe- 8er ben Natan, also bezeichnet wird, wie aus 51 רא״בן a und 92c ersichtlich ist•. Auch Nr. 5 der RGA. des R. Meir aus Rothenbürg cd. Prag ist ,גרשון בר יהודה כל/#ח ןלך״ך unterzeichnet, und wenn gleich das ,מ״ר erst späterer Zusatz ist, so rührt dieser doch wahrscheinlich von einem Deutschen her. Siehe auch daselbst 112c- und d und RGA. des Mos. Minz 153b. Die von R. Gerschom geschriebene Mischna führt Samuel ben Meir nicht allein zu Baba Bathra 42 a, sondern noch deutlicher bei 0י<"בן 145 d mit den Worten an אני ברקתי במשנת דנלשנית שבתב רבעו ׳גרשום האיר עיני הגולה שכתב בהסבת שבח אנקטהן aus weicher Stelle Lebrecht, wenn dieselbe ihm nicht bloss aus Zunz bekannt gewesen wäre, zugleich hätte ersehen können, dass R. Gerschom auch den Traktat Schabbath geschrieben haben muss. Nr. 80 wird ein unvollständiges alphabetisches Verzeichniss von Wörtern angeführt, die in der Mitte des Wortes ein Jod haben,