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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-12-01 · Heft 12 (Dezember 1864) · p. Seite 465

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 12 (Dezember 1864)
Article
Über den frühzeitigen Gebrauch der indischen Ziffern bei den Juden
Date
1864-12-01
Page
Seite 465 (sequence 4)
Language
German
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der indischen Ziffern. 465 Hanassi ihid. :JO. 4) der tneasa Pytha!סיגrea . Hypopodium ׳ bekannt: סי darf inan wohl als gewiss vorausnetzen. dass denselben auch das System der indischen Ziffern oder die indische Rechenschritt: ולשבי; ך\ךן ITC wohlbekannt war. Jedenfalls stobt Lest, dass die Mischua mehrere und zwar dreierlei hölzerne .Schreibtafeln. Pinakes, kannte: das Hvpopadittm. der zusamrtienzulegende Reehensehemod. der zugleich at.־> Sitzdiente: die Tafel mit einem Wacksüberzuge, und d i glatte Tafel. worauf matt mit Kreide oder Dinte schrieb. Hingegen wurde die Tafel des Hechenschemeis. nach Aruch >. v. 5נקס , mit einer Sandschicht bestreut und darauf wurde• mit Finger oder Griffel geschrieben: לי" עש״י זמגי״י} עליי אבק של עפר וכוחבין בו השבזגיר.• Dieser mit einer Sandsehiohr bestreute Pinax oder Hypopodium gab nun spater Veranlassung zu dem Namen Abacus und zu der Staub sc lud ft der Araber, _u>- bar, die aber alle aus einer Quelle herstammen. — Fine V«*rgleichung der Beschreibung des ßoötbius über die äussere Form des pythagoreischen Tisches, der sehr verschiedenartig und kunstvoll gemacht wurde, mit den Angaben der Mischua und deren Kommentare dürfte wohl noch grössere Resultate liefern: aber wir müssen darauf verzichten, weil uns die dazu nothigen Werke mangeln. — Für die Geschichte der Mathematik ist aber dennoch der Bericht der Mischna ungemein wichtig, da derselbe den unumstössiiehen Beweis liefert, dass der sogenannte Abacus vielleicht noch lange vor dem Beginn der ehristl. Zeitrechnung bei den Juden im Gebrauche war. Hingegen lässt wiederum der griechische Name desselben: Pinax, Hypopodium. verumthen. dass die Juden die Rechenmaschine durch Vermittelung der Alexandriner erhalten haben, und es bleibt demnach immerhin höchst auffallend, dass wir hei den Griechen bis auf das Zeugniss des Boethius, dessen Hohlheit immer noch in Frage steht (hluhete 470—520) keine Spur von dem System des Abacus linden und antreffen!! Wir überlassen die Entscheidung und Enträthselung desselben gern den Männern vom Fache und wir führen deshalb zur bessern Beleuchtung unseres Gegenstandes die schönen Worte Huuihoidt’s. Kosmos II. 263. an. die auch diese Frage unentschieden lassen: ,.Durch dieselben Verhältni88e> weiche den Arabern die Kenneniss der indischen Algebra Zufahrten, erhielten diese auch in Persien und am Euphrat die Frankel, Moaatischrift, XIII. 12. 35

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