Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 13 (1864)
- Issue
- Heft 10
- Article
- [Rezension] / -sk.-
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 401 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Recensionen und Anzeigen•. 401 ADE ׳$:VV י'׳;;if;■: Wichtigkeit beilegt. Das Sühneblut wurde auf dieselben gegeben (Lev. 4^ .7, 18) und der Verbrecher , der im Tempel Rettung suchte, pflegte sie schutzsuchend zu erfassen (L Kön. .50, 51; 2, 28). Diese hervorragenden Ecken machten also einen wichtigen Bestandteil des Altars aus und werden als solche oft bezeichnet. (Amos 8, 14; Ps, 118, 27; auch die Griechen kannten den svxsQttos ßcopog. Fürst hebr. Lxc. 8. rad. pp)• bis wäre also ganz gut denkbar, dass auch unsere Inschrift auf diese besondere Nachdruck legte und ausdrücklich bemerkte, dass der Altar aus Zedernholz war und solcher Vorsprünge zwei hatte. אחטא aber kann, von חם — erhöht, erhaben sein, die Reden- Ring von ״Erhabenheit, hervorragende Ecke" wohl haben, wenn wir das erste als praefixum fassen, was im Phönizischen nichts Seltenes ist. (Vgl. die Form אגדר neben גדר Gadir, Gades; אברכת neben אכלין ,ברכת kül- Cleon, pDDN? U. a. in.) Der Form nach wäre dann das chald. אלטא und הלפלך־־ן (Jonatli. z. Lev. 8, 27; 14, 21) und das Samaritanisehe אלטו uncl אלמלתא (zu Exod. 25, 2 und a. a. 0.) zu vergleichen. Wir würden also Vorschlägen 2 מזבל אז לאללמא שנםU übersetzen: ״ein Altar von Zedernholz und seine beiden Erhöhungen“ und dabei an ,קלנלח חבלזבה denken. Vielleicht dürfte man auch zu אללטא/ wenn man das erste Js( als praef. fasst, das hebr. לטה vergleichen, wie es״ Ezechiel 16, 25, 31 gebraucht. ■:fSü Die Resultate, die sieh dem Verfasser sowohl in den drei Heften seiner ״Studien“, als auch in seinen in derZDMG־. zerstreuten Aufsätzen ergeben haben, finden wir praktisch verwert tliet in dessen ״phönizischem Wörterbuche“. Dieses enthält eine vollständige Sammlung aller Wörter ״aus den bis jetzt bekannt gewordenen Monumentalinschriften auf Steinen und Münzen“, so weit sie dem Verfasser zugänglich waren. Die Vollständigkeit des ״Wörterbuches“ ist demnach bloss eine relative, da sich mit Gewissheit erwarten lasst, dass der Wortschatz der phönizischen Sprache durch Veröffentlichung־ von Münzlegenden, sowie durch Auffindung neuer Münzen und Inschriften mit der Zeit eine beträchtliche Bereicherung erfahren wird. Hat doch Gesenius sein Wörterverzeichnis8 mit etwa 334 Artikeln geschlossen, während das ״phönizische Wörterbuch“, kaum drei Jahrzehnte später, deren, wie das Vorwort bemerkt, schon über I