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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-01-01 · Heft 10 · p. Seite 402

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 10
Article
[Rezension] / -sk.-
Date
1864-01-01
Page
Seite 402 (sequence 5)
Language
German
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502־ . Recensiohen und Äni&eigeä, •90Ö' enthält. Nibhts desto wenige!״ hat sich der Verfasser durch diese gewiss mühevolle Arbeit ein uhbestreitharbs Verdienst ör« worden. Durch die alphabetarische Ordnung der bis jetzt bekannten Wörter, durch den Stellennachweis bei jedem einzelnen Artikel, so wie durch die Hinweisung auf einschlägige Specialforschungen bei den schwierigeren wird das ״phönizische Wörterbuch44 ein schätzbares Hülfsmittel beim Lesen und Entziffern etwaiger neuer Inschriften, während es zugleich eine genauere Vergleichung der bereits vorhandenen ermöglicht und mithin das Ver׳־ ständniss derselben wesentlich erleichtert. Mit Bedauern bemerken wir, dass die Artikel zur grösseren Hälfte nomina propria sind, deren Etymologie zum Theil noch nicht einmal feststeht. Die andere Hälfte gibt demnach verhältnissmässig nur we* nige phönizisehe Wurzeln und Wortbildungen, aus denen man über das Verliältniss des Phönizischen zu den semitischen Schwesterspracherij so wie über den Geist und die Construction desselben mit Sicherheit noch keinen Schluss ziehen kann. — Doch haben wir desshalb das Material, aus dem das ״Wörterbuch״: zusammengetragen ist, anzuklagen, nicht ״den Verfasser. Die vorhandenen phönizischen Monumente, zumeist Opfergesetze, Weih- und Opfertafeln, Grundsteine und Grabdenkmäler sind gewöhnlich nichts weiter als dürre Nomehclätiiren, Sie enthalten Öief Nanien der regierenden Könige, der vor! ihnen beherrschten Städte und Provinzen, der verschiedenen Gottheiten, so veie die Namen derjenigen, die diese Monumente errichtet, resp. gelobt oder geweiht haben, oft auf drei und mehrere Geschlechter zurückgeführt, und nur selten sonstige erklärende Zusätze, die dann immer verhältnissmässig kurz sind. Bei den Münzen ist das natürlich in noch viel höherem'Grade der Fall. Das kärgliche, knappe Material hat, wie nicht anders möglich, das aus ihm zusammengefügte Ganze beeinflusst und bedingt. Nichts desto weniger begrüssen wir das ״phönizische Wörterbuch44 als eine erfreuliche Erscheinung auf dem Gebiete semitis^her Sprachwissenschaft und als einen bedeutenden Anfang elfter künftigen,1 mehr ausgebildeten phönizischen Lexicologie. Wfft 8 eh ei d eh von dem Verfasser mit deih Wüns'che , ihm

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