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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-01-01 · Heft 7 · p. Seite 271

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 7
Article
Scholien und Emendationen zum Texte des Talmud
Date
1864-01-01
Page
Seite 271 (sequence 8)
Language
German
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IRI
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zum Textö ^eS 'Talmud. 271 Bevor wir zu der aus dem zwisehen den beiden Gelehrten bestehenden Verhältnisse zu schöpfenden und in die Äugen springenden Berichtigung schreiten, sei es-gestattet, die über״ lieferte Lesart in ihrer Unhaltbarkeit zu zeigen. Aruch, es mit dem hebräisch-pcrsischen פחה vergleichend, sagt: לפירוש בר רברבגי welches Baschi in 8 ab hat 1. c. mit p גדללים wiedergibt7) und Landau mit ״Fürst“. Abgesehen davon aber, dass der Plural יפהוחא nicht פחתי ist8 9), muss man doch staunen, dass solches Caritativ, welches nie bei Andern vorkommt, von Rabbi Chaja auf seinen Neffen angewendet wird, dessen nächste Herkunft durchaus diese Ausnahme nicht rechtfertigt, selbst wenn die Familie vom Hause David abstamme, wie ein zu Jerusalem gefundener Stammbaum sagt (Rabba, Genesis 98); und wenn auch R. Chaja eitel genug wäre, sich mitlobend, so von der Familie zu sprechen, so wäre doch bei dem Gegenstände des Gesprächs bei keiner der fünf Stellen eine Veranlassung., den רב ,,Fürst!“ anzureden. Andererseits liegt gerade die Bedeutung eines entgegengesetzten Begriffes in dem Worte ־פחתי weiches mit בר פהין(בראשית רבה ל״ו) פהתא יפחות' verwandt ist, und ״schlecht,“ ״niedrig“ bedeutet. Dass Aruch nicht sehr zufrieden mit seiner Erklärung ist, beweisst sein Versuch, dem Leser eine zweite Erklärung oder Lesart (איכא דאמרי) vorzuführen, durch welche die Schwierigkeit nicht gemildert wird, die aber zeigt, dass man zu seiner Zeit oder viel früher schon das Bedürfnis8 fühlte, die Lesart פחתי gegen eine andere zu vertauschen. Solche Vertauschung bewerkstelligen wir liier, und wir setzen an die Stelle des unmöglich richtigen Wortes Eines, welches die verwandtschaftlichen Beziehungen der beiden Talmudisten bedingen, und welches viele Leser vielleicht längst wissen, und welches auch schon früher vorgesehlagen sein soll®,)». Das ursprüngliche Wort lautete 12 אחתי ,Mein Schwestersohn!“ Rab’s Mutter war die;Schwester des Chaja. 7) In ברכות schweigt Ras ein ganz׳, und in ׳נזיד erklärt der streitige Commentar חכם tdבנו של תל. 8) Es könnte das Jod höchstens Suffixum des Singulars sein, ,aber das will Aruch nicht. 9) Man sagt mir, es sei im Hechaluz angedeutet; wo? weis s ich

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