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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1864-01-01 · Heft 5 · p. Seite 168

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
13 (1864)
Issue
Heft 5
Article
Liepmann Cohen und seine Söhne, Kammeragenten zu Hannover
Date
1864-01-01
Page
Seite 168 (sequence 8)
Language
German
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liiepmana tionen una seine:• öGJtme,. in seinem« Fürstenthume sicheres G-eleit ertheilt, indem er allen seinen Offizieren, Beamten, Magistraten und anderen Befehlshabern, ingleichen allen seinen Unterthanen, insbesondere aber den an den Pässen und Grenzen verordneten Schreibern und Wächtern anbefiehlt, nicht allein den Leffmann Behrens für seine Person, sondern auch seinen Sohn und andere Juden, welche jener in Angelegenheit des Blei- und Glätthandels in sein Land schicken und ihnen zu diesem Behufe einen beglaubigten Schein mitgeben würde, wofern sie sonst mit gehörigen Gesundheitspässen und obrigkeitlichen Attesten versehen wären, aller Orten seines Fürstenthums frei, sicher und ungehindert pass- und repassiren zu lassen. Auch mit dem zu Celle residirenden Herzog von Braunschweig-Liineburg und der städtischen Behörde der damals noch freien Reichsstadt Goslar stand er in geschäft״ lichem Verkehre, wie aus einem von ihm unter der Firma Leffmann Behrens und Söhne am 7. Sept. 1694 an den Bürgermeister und Rath zu Goslar gerichteten und im dortigen städtischen Archive auf bewahrten Schreiben hervorgeht, in welchem er berichtet, dass er das Schreiben des Rathes vom 28. August erhalten und die verlangte, mit der eigenhändigen Unterschrift und dem Siegel Sr. fürstl. Durchlaucht zu Celle versehene Quittung an seinen Freund Abraham Israel zu Goslar abgesandt, dem er zugleich Vollmacht gegeben hätte, sich mit dem Ratlie über die betreffende Angelegenheit am besten zu verständigen. Bei ferneren ״occasions“ wolle er dem Rathe gern an genehme Gefälligkeiten und Dienste erweisen, und bitte er, ihn auch in Zukunft mit ״Comanden“ zu beehren, da sein genannter Freund ihm die gute Behandlung, welche derselbe, wie die ganze dortige jüdische Gemeinde von Seiten des Rathes erfahre, nicht genug zu rühmen wisse, und indem er sich, noch die ergebene Bitte erlaube, der gedachten Gemeinde auch ferner eine solche Behandlung angedeihen zu lassen, erkläre er sich parat, dem Rathe zu jeder Zeit, wo es ihm in der Welt nur möglich sein würde, zu dienen. Ein anderer auswärtiger Fürst, mit welchem Liepmann

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