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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 7 · p. Seite 244

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 7
Article
Der Prophet Elia in der Legende
Date
1863-01-01
Page
Seite 244 (sequence 4)
Language
German
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Der Prophet PI in ÜU unterscheiden sich aber durch manche nicht unwichtige Merkmale, ־wie sie in der weiteren Entwicklung der Hagada bedingt sind. Die erste Periode, deren charakteristisches Zeichen die re,in niessian ischen Erwartungen bilden, welche sich an die Person des Tischbiten knüpfen, erstrockt sich von Maleachi bis zürn Abschluss der Mischna; die zweite, in welcher die sich fortbildende Ha gada den eng umgrenzten Kreis Elia's sowohl zeitlich als sachlich ausdehnt, indem sie ihm auch vor den incssianischen Zeiten ein Eingreifen in den Gang selbst irdischer und rein mensclilieber Ereignisse gestattet, umfasst die Zeit vom Abschluss der Misclma bis nach dein Abschlüsse des Talmud; die. dritte Periode, in welcher die in Mystizismus ausartende Hagada den Propheten in ihr wüstes Pereich zieht, heginnt mit dem Abschlüsse des Talmuds und schlicsst gegeu Ende des 10. Jahrhunderts. Erste Periode. Schon das Huch Siraeh spricht deutlicher als Maleachi von Elia, als dem Vorläufer der me&sianisclieu Zeit, und gibt der ungewissen Hoffnung, die sich an den Tischbiten knüpfte, eine bestimmte Richtung. Er spricht schon von Elia als demjenigen1), der zur Zurechtweisung kommender Zeiten, zur Wiederherstellung der Stämme Jakobs bestimmt ist. Des Tischbiten einstige messianische Thätigkeil wird also als eine doppelte aufgefasst; von ihm wird in jenen glücklichen Zeiten eine geistige und zugleich eine politische Reorganisation Israels erwartet. -— In der Mischna, welche, die Hagada aussehl!essend, sich mit der Fixirung und Anordnung lmlachischer Nonnen beschäftigt, wird Elia nur selten erwähnt, doch wo cs geschieht, ist es immer ln einer Weise, dass man aus diesen wenigen Stellen schliessen kann, die von Maleachi angeregten Hoffnungen haben in den Gcmüthern tiefe Wurzel gefasst. Der Trschbitc wird als Vorläufer des Messias insofern mit diesem identiiieirt, dass mau statt seiner einfach den noth- *) Siracli 48, 10 — 11 : 6 (Tf/U'a) ■HazciyQCUpsig /v il^y^oig sig xcciQOvg .... xcd xcczceozrjösi zpv?.ccg *lonitofi,

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