Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 12 (1863)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Geschichte der Juden in der Stadt und Diöcese Speyer
- Date
- 1863-01-01
- Page
- Seite 170 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2829132-2829290-2829296-2859612--07685-2859651- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
170 Gcsduchte der Juden Massregel in Verbindung mit den anderen Gemeinden Alters her als eine mit Graben und Mauern umgebene Stadt bekannt ist. Ein anderer Beleg findet sich in den פסקיב וכהביט des R. Israel Isserlein Nr. 142, wo von einem unter der Leitung des R. Meir als Ortsrabbiners in Rothenburg ertheilten גט die Rede ist und über die richtige Schreibung des Namens des Flusses Tauber im גט an ge fragt wird, worauf es dann noch am Schlüsse heisst, dass jenes Rothenburg von Allen Roth. a. d. Tauber genannt werde, um es von dem gleichnamigen Orte am Neckar zu unterscheiden. Dass R. Meir später in Mainz seinen Lehrstuhl hatte, geht aus den RGA. des R. Chajim Or Sarua Nr. 164 S. 50c hervor, wo R. Jizchak ben Eiijahu berichtet, dass, als R. Meir sein Lehrbaus in Mainz errichtet hatte, er sich zweimal zu demselben verfügt, ihn aber beide Male beschäftigt gefunden habe und zwar das erste Mal, weil sein Sohn sich im Gefängnisse 1)6fand, und das zweite Mal, weil er die Stadt verlassen wollte. Ich!heile die Stelle ihrer Wichtigkeit wegen wörtlich mit. Sie lautet: הל בתי להקביל פניו פעמים.וב׳צקבע (רבינוטאיר) בית מדרשו במניצא לראות אב יכביב לדברי ולא זכיתי למוצאו פנוי כי נטרה בראשונה על רב־ הפיכת בנו ובימנית על יציאתו מן הסקוב. Aul'seinen Aufenthalt in .Main-/, deutet er, wie ich vermutlie, in 5fr. H28 seiner UGA. edit. I.ember״ hin, wo cs heisst: כבר כתבתי לך(על ענין המודדת) תיתי בהיותי בקושמנצא פעמים רבות בא מעשה בזת (על מודדת) לפנינו ודנו כך ד־הבינן לדידה מאי דעיילה ליה und wo ich במגנצא statt בקושטגצא lesen zu müssen glaube, weil man sonst• an Constantia — Costnitz denken müsste, wo R. Meir schwerlich wirkte. Zu dieser Annahme stimmt auch der Inhalt der angeführten Stelle sehr gut. (Siehe weiter und die folgende Anm.) Aus diesem Gutachten würde dann auch weiter folgen, dass er in Mainz, noch bei Lebzeiten seines spätestens 1281 verstorbenen Vaters, Rabbiner war, da er dasselbe ברוך שירדה p 2יאיר Unterzeichnete. Von Mainz scheint sich R. Meir nach Nürnberg begeben zu haben, wenigstens hielt er sich dort, nach den genannten RGA. des R. Chajim Nr. 155, zuletzt, unmittelbar vor seiner Gcfangennehimmg, auf- An dieser Stelle heisst es nämlich, dass eine מורדת das Haus ihres Mannes, ohne כתובה והוספת zu empfangen, zu verlassen habe, jedoch erhält sie ihr Eingebrachtes zurück, worauf dann fortgefahren wird (2( דן מורינו רנינו מאיר זצ״ל כמה פעמים ולבסוף בהיותו בגורגבורק פירש לקהלות הקודש שבריינוס שתיקנו שאפילו טדי שהכביסה לו לא הטול ואיני יודע אם י פשטה תקנה זו• Auch noch an einem anderen Orte hat sich R. Meir nach der Angabe des Sirason ben Zadok im 207 § תש״יבץ aufgehalten, wo es heisst רכן עשה הר״ם כשהיה באישפרוקא und wofür, wie mir Herr Rosenthal mittheilt, in dem handschriftlichen Taschbaz בלרישפורק steht; doch habe ich diesen Ort nicht mit Sicherheit entziffern können. Ob dabei an WUrzburg gedacht werden darf, wo ersieh, wie ich bereits oben nachgewiesen, in seiner frühesten Jugend aufgehalten hatte, lasse ich dahingestellt sein. Sein Ansehen war 80 bedeutend, dass