Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 12 (1863)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Geschichte der Juden in der Stadt und Diöcese Speyer
- Date
- 1863-01-01
- Page
- Seite 171 (sequence 11)
- Language
- German
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in Speyer, 171 am Rhein gegen die ihren Mann böswillig verlassende nicht blos ans der Umgegend, sondern aus sehr lernen Gemeinden Deutschlands, wie aus Magdeburg, Erfurt, Stendal u. s. w., ja selbst aus Frankreich Anfragen au ihn ergingen; umsomehr ist seine Ilescheiden heit und seine ßelbstverleugmmg anzuerkennen, die er in der hohen Ehrfurcht vor Maimotddes bekundet, dessen Aussprüche er der Tradition gleichst eilt und dessen Ansicht gegenüber er die scinige, von jener abweichende, ohne Weiteres uufgibt. In seinen RGA. edit. Leiniiei-y Kr. 4־JG >8. 4G.1 sagt 01• nümlich: הכינו “SD 'אמ:2 משבא ליו־ משה כן מ״מון זצ״ל נשאל־^תי מאת כבודך שאיל־־יה " אמרתי בלבי אשאל־' באודיב והומיב ודכד מה יראני והגדתי לך ובאש־ מצאה־ כבדהו על כבדתי י חלוקה הורתי לדב־יו כי כל דבו־יו דברי קבלה הם ואף.אם .מסברא בעלמא פסק רבינו כן טי אנכי וכבדת לבי כנזלא נקב סדקית לא להלוק על ככרת רביגו כפתח האולם. Zu den voll nm״ ’a, •a, 0. ß, X1E erwähnten Ortschäften dm Rhein und in Siiddeutscliland, in denen die Juden im neunten Jahrzehent des dreizehnten Jahrhunderts harte Verfolgungen erlitten, sind noch andere zu zählen, welche Carmoly im ״israelit.■ Volkslehrer" 167-7, 20 jf. an führt, und muss der Name des dort von mir genannten Pseudomessias nicht ßaimiel Almhilia, wie daselbst gedruckt ist, sondern Abraham ben Samuel Abulidia hauten. Dass R. Meir an der Spitze der damals nach dem Oriente tliehenden Juden stand und dass ihn in Tyrol der zu jener Zeit von Rom zimickkehreu de [Jischof von Hasel traf, berichtet auch Carmoly a. a. 0. S. 22. Von einem anderen Juden, der, seinem Vater folgend, ebenfalls über das Meer von dannen ziehen wollte, ist in den RGA. des R. Meir cd. Prag Nr. 611 die Rede. Auf die von dem Kaiser Rudolph den Juden am Rhein auferlcgte ungeheure Summe weist nach meinem Dafürhalten auch eine Stelle in den RGA. des R. Chajim Gr Saruu Nr. 110 S. 34a hin, ־wenn nämlich, wie mir für das Verständniss derselben unerlässlich erscheint, ein Wort darin emeudirt ־wird. Es lieisst dort nümlich אני הייתי ברצונם כשיצאו מצרפת ונתוועדו כדי הקהל־יות למגנצויא ומורי הרב רכי מיהם מווירצבורק ומורי הרב ר׳ ודילמון וטורי הר׳יר אשר וכל הגדולים שהיו ברייגום וראשי הק־לות כן הוצרכו ליהן מס גדול למלך ל׳ אלף ותבעו כעלי ממלסלין ליתומים מן הקרקעות. כי כרצונם נהגו (lies (רודאלף שאפילו יש לאדם כס־ בתים שדם ככזה אלפיב אינו נותן מס מהם ושמעתי באותה שעת שמודינו ודבינו מאיר זצ״ל אמד אפילו אם היו חייבים ליתן טס מן הקרקעות לא היו רדיבין דייהן כי אכס רביע.שודבם ... .וטפי מורי לא שמעתי כי היה תפוס יאכל מפי מורי הרב לשלמה זצ״ל שמעתי כן בהיותי בפרגא. Aus dieser Stelle geht hervor, dass in der Zeit, in welcher R. Meir gefangen sass, also nach dem 28. Juni 1286, die Rabbiner und Vorsteher der Gemeinden am Rhein in Mainz zusammenkamen, um über die angemessene Verth eil ung des von dem Kaiser Rudolph ihnen auferlegten Tributs zu berathschlagen, der so enorm war, dass man sich selbst die den Waisen angehörenden unbeweglichen Güter in Anspruch zu nehmen veranlasst sah. Dass R. Meir im Schlosse