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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1862-01-01 · Heft 2 · p. Seite 63

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
11 (1862)
Issue
Heft 2
Article
Das jüdisch-theologische Seminar zu Breslau
Date
1862-01-01
Page
Seite 63 (sequence 7)
Language
German
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63 Das jüd.-theol. Seminar zu Breslau. des Stifters vertheilt werden und soll der mit dem Stipendium ■belohnte Hörer seine Ausarbeitung an. der Gedächtnissfeier vortragen." Herr B. Poppelauer von hier bestimmte im Jahre 1857 die Zinsen von 1000 Thlr. zu einem Stipendium für Seminaristen. Herr L. Jaffe in Posen fundirte in demselben Jahre 1000 Thaler, deren jährliche Zinsen einem «Seminaristen als Stipendium ertheilt werden. Die Herren Vertreter der israel. Cultusgemein de zu Wien bestimmten im Jahre 1859 ein mehrjähriges Stipendium von je 100 Fl. für mittellose Seminaristen. Ein nicht genannt sein wollender Gönner des Seminars errichtete in demselben Jahre ein Stipendium aus den Zinsen von 500 Thlr. Der im Jahre 1860 verstorbene Herr M. Biram von hier hinterliess dem Seminar 500 Thlr. zur Begründung eines Stipendiums. In diesem Jahre wurde von Gönnern des Seminars die Bibliothek bedeutend vermehrt, auch wurden neue Stipendien gegründet. Durch den im Juli d. J. erfolgten Tod. des Hrn. Dr. B. Beer in Dresden erlitten Judenthum und dessen Wissenschaft einen tiefen Verlust. Aber '״ das Andenken des Gerechten verbleibt zum Segen": die von ihm!unterlassene reichhaltige, die seltensten Werke jüdischer Autoren umfassende Bibliothek soll ferner der Förderung der jüdischen Wissenschaft. gewidmet bleiben. Seine in dem Geiste ihres sei. Gatten fromm wirkende Wittwe Frau Dr. Bertha Beer übergibt diese Bibliothek dem Seminar mit der Bestimmung, dass sie als ״Dr. Be er'sehe Bibliothek" am Seminar aufbewahrt bleibe. Stipendien begründeten in diesem Jahre: Frau Clara verw. M. Bon di in Dresden übergab dem 86rninar 300 Thlr., deren Zinsen zu einem Stipendium bestimmt sind. Zu demselben Zwecke übergab Herr M. Sochaczewski von hier dem Seminar 100 Thlr. Die Herren Vertreter der isr. Cultusgemein de zu Wien haben das jährliche Stipendium von 100 Fl. auf 200 Fl. vermehrt. Der Seminarbibliothek übergaben ferner: Herr Professor S.

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