Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 11 (1862)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Das jüdisch-theologische Seminar zu Breslau
- Date
- 1862-01-01
- Page
- Seite 64 (sequence 8)
- Language
- German
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64 Das jüd.-tl1eol. Seminar;zu Breslau. . D. Luzzato zu Padua den von ihm in’s Italienische übersetzten Pentateuch unter dem Titel: II Pentateuco* volgarizzato alFAso. degT Israeliti. 3'Volumi. —;Herr Prediger Dr. A. Jellinek in Wien mehrere von ihm verfasste Schriften/ als Philosophie Und Kabbala, Marsilius ab Inghem u. a. — Herr 8. J. Mul der .in Amsterdam: Hebreeuwsch-Nederduitsch •Handwoordenboek.— Frau Wittwe .D. Sklowe.r von hier: Sehne Luchoth Habrit, Psalmen, Tikkun Schelomo, sämmtlich mit Randbemerkungen■ von R. Jesaia Pick. — Herr Dr. Harrwit'z in Berlin: Munk, Geschichte der röm. Literatur, 3. Band. — Herr Bankier B. Frank von hier eine Bibel. — Herr Dr. J. Heckscher aus Copenhagen: Dänische Sprachlehre von J. Heckscher. Herr Bankier* J. Prinz von hier bedachte die Anstalt, wie jedes Jahr, mit einem bedeutenden Geschenke. — Herr Dr. med. J. Lobethal von hier lässt dem Seminar, wie seit dessen Er- Öffnung, einen bedeutenden monatlichen Beitrag für mittellose Studirende zukommen. Durch freundliche Beiträge zu diesem. Zvfeck bezeugten ferner ihre Theilnahme die Herren S. K. Frankel in Prag (seit Eröffnung des Seminars), Herr S. Zuekermann von hier, Herr G. A. Itzig aus Nakel, ein Ungenannter aus Graudenz. - Die israel. Gemeinde zu Prag ertheilt ein jährliches Stipendium von 150 Fl. an einen das Seminar besuchenden Prager. — Auf Anregung des Herrn Landrabbiners Dr. 8. Meyer zu Hannover bewilligen seit , einigen Jahren mehrere trefflich gesinnt6 Männer daselbst einem das Seminar besuchenden Hannoveraner ein .bedeutendes Stipendium. — Die Gesellschaft zur Unterstützung jüdischer dänischer Theologen zu Copenhagen ertheilt einem das Seminar besuchenden Dänen ein jährliches Stipendium von 240 Thlr. — Die israelitische Gemeinde zu B aj a ertheilt in Verbindung mit einem V6reine daselbst einem aus ihrer Mitte das Seminar Besuchenden ein Stipendium von 500 Fl. jährlich. — Die Familie Samuel F. ,Goldberger und Söhne in Pesth hat für einen das Seminar Besuchenden ein‘ jährliches Stipendium von 280 Thlr. bestimmt. Der Seminar-Synagoge wurden werthvolle Weihgeschenke übergeben von.den hiesigen Herren Bankier J. Prinz, L. Milch, A.■J. Mugdan,‘ W. Elkischer. Breslau, im Dcc. 1861. Dr. Z. Frankel, Director.