Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 10 (1861)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Beiträge zu einer Einleitung in den Talmud
- Date
- 1861-01-01
- Page
- Seite 264 (sequence 7)
- Language
- German
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264 Beiträge zu einer Einleitung in den Talmud. render sabur. Zusatz. — Nidda 4b דקתני מדף כדכתיב עלה נדף ist, wie Maimonides Gommentar zu 8 ab im 4, 6 anführt, ein 8 abur. Zusatz1). -י-. Schliessen wir ferner nach dem Dialekt, so dürfte sich als sabur. Zusatz ergeben Succa 23 a (דלמא רבעה רמתיהא באשלי לכר עד וכיון דמייתא מוצא לכו׳♦ — (Baba Mezia 60b אי דאוזפיה עד אלא אמר רבא)• — Ferner die Hagadot mit überwiegender westaram. Färbung, als Gittin 68f., Becharot 8 u. a.; mehrere in diesem Dialekte, Krankheiten und medicinisclie und sympathetische Heilmittel besprechende Stellen2); endlich mellrere westaram. geometrische Stellen3). — Auf dem eigentlich talmudischen, d. i. halachischen Gebiete tritt jedoch die Wirksamkeit der Saburäer weniger hervor; und wir suchen daher noch immer vergeblich nach den Schlussredactoren des Talmuds. Die Saburäer können als solche nicht angesehen werden, da müssten uns mehrfache Erweiterungen und Erklärungen in den meisten Traktaten entgegentreten. Orientiren wir uns jedoch in kurzen Worten über die Dauer der Periode der Saburäer. Sie beginnt etwas nach dem Tode des Rabina (811 der Seleucid. Aera) und endigt nach dem 86der Tanai’m (Kerem Chemed Th. 4, 8. 189) mit R. Gida oder Ena und R. Simuna, die etwa 860—70 gestorben sein mögen. R. Scherira Gaon nennt in seinem bekannten Briefe nach den beiden zuletzt genannten Autoren noch R. Raba aus Roh (רב רבאי ל(מרוב der viele Jahre als Saburäer lebte (ed. Krakau 117b)4). ׳) Seine Worte sind: ופירוש הזה אינו מן הגמרא אלא שכתבוהו בגליון מן פירוש סברואי וכתפן המעתיק בתוך הברים. Vgl. jedoch weiter. 2) Vgl. auch Rapoport Erech Millin y. אגלה. 8) Doch dürfte für Mathematisches das Westaramäische die Kunstspräche gewesen sein. Dieses auch in Bezug auf Medicinisch.es, das einem wesentlichen Theile nach (sympathetische Kuren) von den Nabatäern ab geholt sein mag. ר 4) Der Widerspruch, den Dr. Graetz (Geschichte der Juden, Th. 5, S. 424) in diesen Worten R. Scherira’s findet (עינא ZD לבתר הכין בסורא ורב סיטונא כפום בדיתא ובתר הכין ר׳ רב רבאי מרוב) mit seinen früheren Worten s. 114 ואקרו אנהו רבנן סבוראי וכל מה דהוה תלי וקאים פרשוה כגון רחומי ורבה ורב יוסף מבי חתים דאמריגן ורב רבאי מרוב המפרש וכמה סברי אקבעו בגמרא דאנון (vgi. weiter 8.266, Anm,2)במם סגהדרין וכו׳ מרבנן בתראי כגון ר׳ עיגא ור' סימוגא löset sich beim näheren Eingehen von selbst. Die hier nach der Krakauer Edition angeführten Worte ,דאגון מרבנן סבוראי כגון ר, עינא לכו zeigen keinen Widerspruch; allein die Konstant. Ausgabe hat וכמה סברי קבעו בגמרא איגון ורבנן בתריהון