Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Jahresbericht der asiatischen Gesellschaft für das Jahr 1858/59
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 468 (sequence 32)
- Language
- German
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'468 Jahresbericht der asiatischen Gesellschaft fürdas Jähr 1858/59., geht eine lange und interessante Einleitung über das Ceremoniell der Parsen voran. ES: ist unmöglich diese neüeven Arb eiten-zu'lesest, ohne zu. erstaunen, wie sehr Anquetil beseitigt, wurde', Und ohne gleichzeitig׳ mit Achtung vor der Redlichkeit dieses Gelehrten erfüllt׳ zu sein,' der Alles was zu seiner Zeit möglich war leistete, und'sich-me erlaubte eine Schwierigkeit durch eine List oder einenplausiblen Ausweg zu umgehen. -"י----׳-׳ ''"-t Die neuperfische Literatur wurde durch sehr viele Werke chereichert, die ich nicht Me' aufzählen-kann. Hier soll blos von einigen gesprochen werden: -v Rehnolds in London übertrug die persische Uebersetzung von Otbi's Geschichte Mahmud's ' des Gaznewiden in'S Englische Wir wissen fast nichts von dem Verfasser, blos daß er von einer ansehnlichen Familie herstammte und ast dem Hofe des ersten Gazstewiden lebte, die, wie alle türkischen Fürsten jener Zeit, sich mit Gelehrten umgaben, die sie gewöhnlich mehr bewunderten als verstanden. Es ist nachweisbar, daß es sich ׳wenigstens bei Otbi so verhielt, einem der feinsten, blühendsten und blumenreichsten-Dichter sn der Zeit des Verfalles des arabischen Wesens.'- Otbi: wie fast alle Chronikcnschreiber jener Zeit, spricht blos von Hof- und Kriegsangelkgenheiten und beobachtet wenig von dem, was uns der Aufbewahrung und Schilderung wertst geschienen Hätte, obgleich die Negierungen Sebuktegin's und Mahmud's einem ׳ wirklich gebildetem Manne höchst wichtige und besonders' mannigfaltige Materialien darbieten konnten. Aber׳ Otbi ist der einzige Spccialhistoriker aus jenen von so großen Ereignissen ausgefüllten- Zeiten und wir' freuen uns über die Nachrichten eines Zeitgenossen, der uns mit den Haüptfäcten und' deren wenigstens äußerlicher ׳Verkettung bekannt macht. Wir kennen das- Werk selbst blos durch eine Notiz de Sach's, und Reynolds that gut daran, di« ganze Uebersetzung trotz ihrer Mängel zu ׳'veröffentlichen.' Er zog d«m arabischen Texte die um fast zwei Jahrhunderte später von Ab - ül- Scheris aus' Djerbadäcan veranstaltete persische Mebersetzung vor, und ich glaube mit Recht, weil diese, zwar noch genug ansgeschmückte' Uebersetzung, dennoch' weniger überladen ist als-d as Original; Reynolds erlrichtete noch außerdem den Ballast, indem er eisten Theil der der Prosa eingestochjenen Poesien ausließ. — :׳— 4) Lhe Kiteb - i - Yamini, Historieal memoirs of the Amir Satiaktagin kchst snltan ]Mahmud of Ghazna,..... iränsläted from the pei’siän version of the eontemporary chronicle of: Al-Utbi, hy the ReV. J. 'Iteynolils: London 1858 in 8. (XXXVI, 511 S.).; "' "'י