Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Die Anfänge der neuhebräischen Poesie
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 407 (sequence 7)
- Language
- German
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Die Anfangs der neuhebräischen Poesie: 407 deutet der Umstand an, daß er den Gleichklang des Reimes noch , gische Agenda (פדוי) in arabischer Sprache verfaßt, worin er eine Auswahl aus der Menge der poetanischen Stücke trifft, die würdig seien in der Synagoge recitirt zu werden (Ms.). Bei der Gelegenheit bemerkt er,, e.s gebe so viel Compositionen für Tekiot und Hoschaanot, daß man sie gar nicht zählen könne: לקד אלף באזי ה'ךד, אלפצול (אלתקעות) מ א לא אהצית בל-יירה מן אלתואליף פמגהא מא חו צחיח אלאלפאט ואלמעני ומנהא מא 'הו פאסד אל^מיע ומגד,א מא ד,ז קלל אלזלל. ,,Es sind so viele Ordnungen (פדה) von der Sammlung dieser Stücke (Tekiot)-componirt worden, daß mau deren Menge nicht zählen kann. Einige, davon sind paffend an Worten und Sinn, andere sind ganz schlecht und wieder andere sind ein wenig mangelhaft". lieber die Hosianna-Liturgien spricht sich Saadia folgendermaßen aus: ולאחל אלשאס פי ערבי• א^אבאת זואיד ״ .?לאהל אעראק וגירהם מא לא אחציח כן£רחDie Syrer, d. h. Palästinenser haben für den Hosianna-Tag noch mehr Responsorien, die Babylonier aber und Andere so viel, daß man deren Menge nicht zählen kann". Also war zur Zeit Saadia's die poetanische Literatur übermäßig bereichert. Sie hatte bereits eine Menge סדרי תקיעות.' Von dieser zeichnet Sa adia diejenigen von Jose b. Jose besonders aus: מן בל חואליף אלתקיעות תקיעות יופי בן יופי. Von den Hosiannah-Stücken macht er namhaft:;אנא אל נא סלה גא;אל נא פלח נא קיל מבשר;תענה אמונים . Das letztgenannte Hosianna - Stück ist das mit dem Anfangsverse: אומץ ישע!״ בא , u n d dieses h a t K a li ri z um A ut o r. Denn tm italienischen Ritus folgen auf die alphabetischen Verse noch 17 Verse mit dem Akrostichon: א לעוד בידבי קליד חלק . Also waren zu Saadia's Zeit die kalirischen Stücke im babylonischen Ritus eingebürgert. Noch mehr. Inderselben Gebetordnung macht Saadia namhaft eine Wodah von Jose b. Jose mit dem Anfang: אוב יד גבוהות א לחי נ א הד י, eine andere mit dem Anfang: ״ אחד, פוננתfür die Gesammtheit der Weisen Israels" (?ל^מיע עלמא ישראל), und seine eigene Abodah. Einen Theil dieser saadianischen Stelle citirt schon Ist Kimchi im Namen des Vers, des Jttur: ושמענו פדד עבודה בלשון משנה בגון אתה כוננת דלופי בן יופי אבל בפדר ר׳ עמרם נתב פדר עבודה ואיגד מ ו ביד שם בי עש או יופי בן יוסי. ועוד בסדר ר׳ סעדיה כתוב כי יסדר עבודה זה (אתה כוננת) ח ב רזה החכמים הקדמונים וכתב סדר עבודה אחד שהוא ליופי בן יופי שמתחיל גבורת אלה י נאדרי (vergl. Orient. Litera turbl. Jcchrg. 1843, col. 383 Note). Endlich gibt Saadia in seiner Agenda Selichot an: für Versöhnungstäg Morgens 13, Mnssaf 7, Ne'üah 3; für den 9. Ab 17; für den 17. Tammus 2; für den Gedaljah-Tag 3; für den 10. Lebet 1; für den Esther-Festtag.3 und außerdem noch 7. Von diesen sind einige in dm gedruckten Riten bekönnt: תנוח צדות לא נובל;אבדו אנשי אמנה באים בבה נאמנה;אנשי אמונה אבדו. Wir müssen also, um den Anfang der poetanischen Literatur zu ermitteln, vom zehnten Jahrhundert ins.neunte zurückgehen. 7) Mar-Amram Gaon (ftingirte 869—885), der eine Gebetordnung (סדור עמהמי) für die spanischen Gemeinden besorgte, spricht bereits von.zu seiner Zeit bestehenden Pijut - Stucken, Pismons und Selichot: ואם דצד, לומד (בי׳ ימי תשובה) סליחות ופסוקים הרבה ממה שתקנו ראשונים ופזמונין ממה שתקנו פייטנלן ומר. ואס רצה לומד (בי״כ שחרית) .במגן ומחיה פיוט בל מד, שירצח יאמר. ואם ירצדו«