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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 9 · p. Seite 323

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 9
Article
Alexandrinische Messiashoffnungen
Date
1859-01-01
Page
Seite 323 (sequence 3)
Language
German
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323 Mexandrinische Messiashoffnungen. Fallen zur Erde feurige Schwerter; es werden auch große Fackeln erscheinen, die Licht in Mitte der Männer verbreiten. <375 Und es wird jenes Tages die Alles erzeugende Erde Von des Unsterblichen Hand bewegt, und die Fische im Meere, Und alle Thiere des Felds und die zahllosen Arten der Vögel Alle Seelen der Menschen zumal, und die sämmtliche Meerflut Werden erbeben vor ihm dem Unsterblichen, allwärts die Furcht herrscht, 680 Und die Höh'n und die steilen Scheitel der mächtigen Berge Bricht er, und.Erebus wird, der Dunkele, Allen erscheinen. Und das dunkle Geklüft auf der Berge Höhen, von Leichen Wird angefüllet es sein; es werden vom Blute die Felsen Triefen und ein Bergstrom wird ganz die Ebne erfüllen. 685 Und das starke Gemäu'r allesammt der feindlichen Männer Stürzt zur Erde dahin, weil sie das Gesetz nicht erkannten, Nicht das Gericht des großen Gottes; vielmehr mit unklugem Sinn einstürmend zumal zum Tempel die Sperre erhoben. Und Gott wird durch Krieg Alle'richten, durch Schwert und durch Feuer, 690 Und durch Regen, der sie überschwemmt; und es wird von dem Himmel Schwefel fallen herab und Gestein und vieler und schwerer Hagelschlag; und der Tod trifft auch di« vierfüßigen Thiere, Dann werden sie den unsterblichen Gott, der so richtet, erkennen; . Und ein Geheul und Schrei'n auf der weiten Erde wird dann sein, 695 Wenn die Männer zu Grund gehn. Sprachlos werden sie Alle Sich dann baden im Blut. Das Blut der Erschlagenen selber Schlürfet die Erde hinein, und Pas Wild wird satt von dem Fleische. Alles dieses befahl der große und ewige Gott selbst Mir zu verkünden; darum wird nicht unersüllct es bleiben, 700 Noch ohn' Erfolg, so wie in den Sinn von ihm es gelegt ist: Denn ohne Trug wird der göttliche Geist in der Welt stets befunden. Aber es werden jedoch um den Tempel des mächtigen Gottes All' seine Kinder in Ruh' dann leben, erfreuet darüber Was der Schöpfer verleiht, der gerechte Richter und Herrscher 705 Denn er selber beschützt sie allein mit mächtigem Beistand, Wie eine Mauer ringsum, von brennendem Feuer umgeben, Und ohne Krieg werden sie in den Städten sein und auf dem Lande. Nichtin derHand des entsetzlichen Kriegs, ihnen ist vielmehr Beistand 25 *

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